zumachen
Einen Gegenstand, eine Öffnung oder einen Behälter schließen, sodass nichts mehr hinein- oder hinausgelangen kann.
Kannst du bitte das Fenster zumachen? Es zieht.

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Einen Gegenstand, eine Öffnung oder einen Behälter schließen, sodass nichts mehr hinein- oder hinausgelangen kann.
Kannst du bitte das Fenster zumachen? Es zieht.

„Zumachen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich mache schnell die Tür zu.
Das Verb „zumachen“ ist sehr gebräuchlich in der alltäglichen gesprochenen Sprache. Es wirkt oft direkter und informeller.
Mach bitte die Jacke zu, es ist kalt draußen.
Häufige Dinge, die man „zumacht“, sind Öffnungen oder Gegenstände mit Öffnungen. Typische Beispiele sind: die Augen zumachen, den Mund zumachen, ein Buch zumachen oder einen Reißverschluss zumachen.
Wenn ich müde bin, kann ich kaum die Augen aufhalten und mache sie einfach zu.
Die Aufforderung „Mach zu!“ ist eine feste umgangssprachliche Wendung und bedeutet „Beeil dich!“. Sie wird ohne Objekt verwendet und ist sehr informell.
Mach endlich zu, wir kommen zu spät!
„abschließen“ und „zumachen“ können beide bedeuten, dass etwas nicht mehr offen ist. Der Unterschied liegt in der Art des Schließens. „zumachen“ sagt nur, dass man eine Tür, ein Fenster, eine Tasche oder einen Behälter schließt. „abschließen“ bedeutet zusätzlich, dass man etwas mit einem Schlüssel oder Riegel sichert. Deshalb kann man eine Tür zumachen, ohne sie abzuschließen. Die Wörter sind verwechselbar, weil in vielen Alltagssituationen beides nacheinander passiert.

Nach dem Lüften macht mein Bruder das Fenster wieder zu.
Bitte schließ die Haustür ab, wenn du als Letzter gehst.