
abzocken
Umgangssprachlich für das Fordern von überhöhten Preisen oder das Betrügen von jemandem um Geld.
Der Handwerker hat versucht, mich mit der Rechnung richtig abzuzocken.
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Umgangssprachlich für das Fordern von überhöhten Preisen oder das Betrügen von jemandem um Geld.
Der Handwerker hat versucht, mich mit der Rechnung richtig abzuzocken.
„Abzocken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab-“ steht im Hauptsatz am Ende. Das Grundverb „zocken“ ist umgangssprachlich für „spielen“ oder „wetten“.
Dieser Online-Shop zockt seine Kunden richtig ab.
Dieses Wort gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten sollten Sie es vermeiden und stattdessen zum Beispiel „betrügen“ oder „überhöhte Preise fordern“ verwenden.
Pass auf, dass du auf dem Touristenmarkt nicht abgezockt wirst.
Die Person oder Institution, die betrogen wird, steht immer im Akkusativ. Man zockt also „jemanden“ ab.
Er hat mich beim Kartenkauf um 20 Euro abgezockt.
Beide Verben sind umgangssprachlich und können bei unfairen Preisen oder Geldbetrug passen. Abzocken betont eher die unfaire Methode oder den überhöhten Preis; ausnehmen hebt stärker hervor, dass das Opfer dabei sehr viel Geld verliert. Entscheidend ist also, ob Vorgang oder Ausmaß im Mittelpunkt steht.

Mit einem erfundenen Zuschlag zockt der Reiseanbieter den Gast ab.
Mit vielen erfundenen Zuschlägen nimmt der Reiseanbieter den Gast völlig aus.