betrügen
Jemanden absichtlich täuschen, um sich einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen, oft in finanzieller Hinsicht.
Er wurde angeklagt, weil er seine Geschäftspartner betrogen hat.

Loading your saved state.
Jemanden absichtlich täuschen, um sich einen unrechtmäßigen Vorteil zu verschaffen, oft in finanzieller Hinsicht.
Er wurde angeklagt, weil er seine Geschäftspartner betrogen hat.

„Betrügen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verb verbunden.
Er hat zugegeben, dass er seine Kunden betrogen hat.
In den meisten Bedeutungen ist „betrügen“ ein transitives Verb, das ein Akkusativobjekt benötigt. Dieses Objekt ist die Person oder Institution, die getäuscht wird.
Sie hatte das Gefühl, dass er sie betrügt.
Welche Art von Betrug gemeint ist, verrät der Kontext. Bei „Geld“ oder „Vertrag“ geht es um Finanzen. Bei „Partner“ oder „Ehe“ geht es um Untreue. Bei „Spiel“ oder „Prüfung“ geht es um Schummeln.
Er hat beim Kartenspiel betrogen, um zu gewinnen.
„Betrügen“ ist ein unregelmäßiges Verb. Die Stammformen sind: betrügen, betrog, hat betrogen. Das Perfekt wird immer mit „haben“ gebildet.
Der Verkäufer betrog die Touristen mit überhöhten Preisen.
Die reflexive Form hat eine feste Struktur: „sich (Akkusativ) um etwas (Akkusativ) betrügen“. Sie bedeutet, dass man sich selbst einen Vorteil oder Genuss nimmt.
Wer nicht zum Fest kommt, betrügt sich um einen schönen Abend.
„jemanden für dumm verkaufen“ und „betrügen“ haben beide mit Täuschung zu tun. „jemanden für dumm verkaufen“ bedeutet, dass man versucht, jemanden mit einer falschen Geschichte hereinzulegen, oft weil man glaubt, die Person merkt es nicht. „betrügen“ ist allgemeiner und stärker: Jemand täuscht absichtlich, um einen Vorteil zu bekommen, oft mit Geld oder Verträgen. „betrügen“ klingt ernster und kann auch rechtliche Folgen haben.

Der falsche Verkäufer hat viele Kunden um ihr Geld betrogen.
Du kannst mich nicht für dumm verkaufen; ich kenne die Wahrheit.