ankündigen
Etwas, das in der Zukunft geschehen wird, öffentlich oder offiziell bekannt geben.
Die Firma hat angekündigt, im nächsten Jahr 100 neue Mitarbeiter einzustellen.

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Etwas, das in der Zukunft geschehen wird, öffentlich oder offiziell bekannt geben.
Die Firma hat angekündigt, im nächsten Jahr 100 neue Mitarbeiter einzustellen.

„Ankündigen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Chef kündigt wichtige Neuigkeiten an.
Man kann etwas direkt mit einem Akkusativobjekt ankündigen oder eine Handlung mit einem Nebensatz mit „dass“ oder einer „zu“-Infinitiv-Konstruktion.
Die Band kündigte ein neues Album an.
Die reflexive Form „sich ankündigen“ wird oft für unpersönliche Ereignisse oder Zustände verwendet, die ihre ersten Anzeichen zeigen. Das Subjekt ist hier meist das Ereignis selbst, nicht eine Person.
Eine Erkältung kündigt sich oft mit Halsschmerzen an.
„erklären“ und „ankündigen“ können beide bedeuten, dass jemand etwas offiziell sagt. „ankündigen“ benutzt man aber vor allem für etwas, das später passieren soll, zum Beispiel einen Termin, eine Änderung oder eine neue Regel. „erklären“ passt, wenn jemand eine formelle Aussage macht oder etwas offiziell feststellt. Die Wörter können verwirren, weil beide in offiziellen Situationen vorkommen. Achte auf die Zeit: Wenn es um ein zukünftiges Ereignis geht, ist „ankündigen“ meist natürlicher. Wenn die Aussage selbst im Mittelpunkt steht, passt „erklären“.

Der Lehrer kündigt für morgen einen kurzen Test an.
Der Bürgermeister erklärte die Sitzung nach zwei Stunden für beendet.