anweisen
Jemandem eine formelle Anordnung oder einen Befehl geben, etwas Bestimmtes zu tun.
Der Vorgesetzte wies die Mitarbeiter an, das neue Sicherheitsprotokoll sofort umzusetzen.

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Jemandem eine formelle Anordnung oder einen Befehl geben, etwas Bestimmtes zu tun.
Der Vorgesetzte wies die Mitarbeiter an, das neue Sicherheitsprotokoll sofort umzusetzen.

„Anweisen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „an-“ am Satzende. Das Partizip II lautet „angewiesen“.
Der Polizist wies die Autofahrer an, eine andere Straße zu benutzen.
Die Konstruktion „auf jemanden/etwas angewiesen sein“ ist eine sehr häufige und wichtige Wendung. Sie verwendet immer die Präposition „auf“ mit dem Akkusativ.
Als Student war ich auf die finanzielle Hilfe meiner Eltern angewiesen.
Wenn eine Person angewiesen wird, eine bestimmte Handlung auszuführen, wird dies oft mit einer „zu“-Infinitiv-Konstruktion ausgedrückt. Die Struktur ist: „jemanden anweisen, etwas zu tun“.
Die Ärztin wies mich an, die Tabletten dreimal täglich zu nehmen.
Im finanziellen Kontext bedeutet „anweisen“ immer, eine Banküberweisung in Auftrag zu geben. Das Objekt ist dabei meist ein Geldbetrag.
Ich habe meine Bank angewiesen, die Rechnung zu bezahlen.
„sagen“ und „anweisen“ können beide bedeuten, dass jemand einer anderen Person sagt, was sie tun soll. „sagen“ ist neutral und sehr allgemein; es kann ein Rat, eine Bitte oder eine einfache Information sein. „anweisen“ klingt stärker und formeller. Es passt, wenn jemand die Autorität hat, eine klare Anordnung zu geben, oder wenn jemand genau erklärt, wie eine Aufgabe gemacht werden soll. Im Alltag sagt man oft einfach „sagen“. In Arbeit, Schule, Behörden oder bei klaren Regeln ist „anweisen“ genauer.

Die Lehrerin weist die Klasse morgen an, die Handys auszuschalten.
Sie hat mir am Wochenende gesagt, welchen Zug ich nehmen soll.