sich ansammeln
Etwas wird über die Zeit von selbst mehr oder häuft sich an einer Stelle an.
In der Dachrinne hat sich viel Laub angesammelt.

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Etwas wird über die Zeit von selbst mehr oder häuft sich an einer Stelle an.
In der Dachrinne hat sich viel Laub angesammelt.

„Ansammeln“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „an-“. Im Hauptsatz steht „an“ am Satzende.
Über die Jahre sammelte er ein großes Vermögen an.
Die Verwendung von „ansammeln“ zeigt, ob etwas aktiv oder passiv geschieht. „Sich ansammeln“ (reflexiv) bedeutet, dass sich etwas von selbst anhäuft. „Etwas ansammeln“ (mit Akkusativobjekt) bedeutet, dass eine Person aktiv etwas zusammenträgt.
In der Ecke hat sich Staub angesammelt.
Wenn sich etwas von selbst ansammelt, sind es oft unerwünschte Dinge. Typische Beispiele sind: Staub sammelt sich an, Schmutz sammelt sich an, oder Schulden sammeln sich an.
Nach dem Regen hat sich Wasser im Keller angesammelt.
„sammeln“ und „ansammeln“ haben beide mit dem Mehrwerden von Dingen zu tun. „sammeln“ benutzt man meist, wenn jemand aktiv und gezielt etwas zusammenträgt, zum Beispiel Münzen, Daten oder Erfahrungen. „ansammeln“ betont stärker, dass über längere Zeit immer mehr entsteht oder an einer Stelle liegt. Sehr oft sagt man „sich ansammeln“, wenn es eher von selbst passiert, zum Beispiel Staub, Arbeit oder Wasser. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide ein Wachsen der Menge beschreiben. Wenn eine Person bewusst etwas nimmt und behält, passt „sammeln“ besser; wenn sich etwas mit der Zeit häuft, passt „ansammeln“ besser.

Nach dem langen Regen hat sich Wasser im Keller angesammelt.
Meine Nachbarin sammelt alte Fotos aus der ganzen Straße.