
anzweifeln
Zweifel an der Richtigkeit, Wahrheit oder Echtheit von etwas äußern oder hegen.
Der Anwalt zweifelte die Glaubwürdigkeit des Zeugen an.
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Zweifel an der Richtigkeit, Wahrheit oder Echtheit von etwas äußern oder hegen.
Der Anwalt zweifelte die Glaubwürdigkeit des Zeugen an.
„Anzweifeln“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ wird im Hauptsatz vom Verb getrennt und ans Satzende gestellt.
Er zweifelte ihre Geschichte sofort an.
Dieses Verb benötigt immer ein direktes Objekt im Akkusativ. Man zweifelt „etwas“ an. Das ist ein fester grammatischer Bauplan.
Die Opposition zweifelt die neuen Zahlen der Regierung an.
Man zweifelt typischerweise abstrakte Dinge an. Häufige Objekte sind: eine Aussage, ein Ergebnis, die Glaubwürdigkeit, eine Theorie oder eine Entscheidung.
Niemand wagte es, die Entscheidung des Chefs anzuzweifeln.
Widersprechen bezeichnet eine klare Gegenposition zu einer Person oder ihrer Aussage. Anzweifeln drückt dagegen aus, dass man die Richtigkeit einer Behauptung für unsicher hält, ohne sie sicher abzulehnen. Bei deutlichem Widerspruch passt widersprechen; bei verbleibender Unsicherheit passt anzweifeln.

Ich zweifle Toms Aussage über die Verspätung an, weil die Lage noch unklar ist.
Ich widerspreche Tom und bin überzeugt, dass der Zug pünktlich sein wird.