sammeln
Gezielt Dinge einer bestimmten Art zusammentragen, oft als Hobby oder für eine Sammlung.
Mein Bruder sammelt seit seiner Kindheit Briefmarken.

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Gezielt Dinge einer bestimmten Art zusammentragen, oft als Hobby oder für eine Sammlung.
Mein Bruder sammelt seit seiner Kindheit Briefmarken.

Das Verb „sammeln“ gehört zu einer Wortfamilie. „Die Sammlung“ ist das Ergebnis des Sammelns und „der Sammler“ oder „die Sammlerin“ ist die Person, die sammelt.
Er zeigte uns stolz seine wertvolle Kunstsammlung.
In der Bedeutung „sich konzentrieren“ wird „sammeln“ immer reflexiv gebraucht: „sich sammeln“. Das Reflexivpronomen muss an das Subjekt angepasst werden.
Der Redner musste sich kurz sammeln, bevor er weitersprach.
Wenn „sammeln“ ein Hobby beschreibt, sind die Objekte typischerweise Dinge einer bestimmten Kategorie. Häufige Beispiele sind Briefmarken, Münzen, Postkarten oder Aufkleber.
Als Kind habe ich Servietten gesammelt.
Man kann nicht nur physische Gegenstände sammeln, sondern auch abstrakte Dinge. Typische Beispiele sind „Erfahrungen sammeln“, „Informationen sammeln“ oder „Kräfte sammeln“.
Nach dem Studium wollte sie erst einmal im Ausland Erfahrungen sammeln.
Wenn Geld für einen bestimmten Zweck gesammelt wird, verwendet man die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ. Damit wird das Ziel der Spendenaktion angegeben.
Die Klasse sammelt für einen Ausflug in den Zoo.
„sammeln“ und „spenden“ stehen oft im gleichen Zusammenhang, zum Beispiel bei Geld oder Kleidung für einen guten Zweck. Der Unterschied ist wichtig: Wer „sammelt“, bringt Beiträge von vielen Personen zusammen. Wer „spendet“, gibt selbst etwas freiwillig ab. Man kann die Wörter leicht verwechseln, weil bei einer Aktion beides passiert: Eine Gruppe sammelt Geld, und einzelne Personen spenden Geld. Bei Blut oder Organen sagt man normalerweise „spenden“, nicht „sammeln“.

In der Schule sammeln wir Geld für ein neues Spielgerät.
Sie hat nach dem Gespräch im Büro fünfzig Euro gespendet.