der Anstrich
Eine Schicht Farbe, die auf eine Oberfläche aufgetragen wird, oder der Vorgang des Streichens selbst.
Die Fassade des Hauses benötigt einen neuen Anstrich.

Anstrich
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Eine Schicht Farbe, die auf eine Oberfläche aufgetragen wird, oder der Vorgang des Streichens selbst.
Die Fassade des Hauses benötigt einen neuen Anstrich.

„Der Anstrich“ ist das Nomen zum Verb „anstreichen“. Es beschreibt sowohl die Handlung des Streichens als auch das Ergebnis, also die Farbschicht.
Wir müssen am Wochenende die Wände im Wohnzimmer anstreichen.
Wenn man sagt, was einen Anstrich bekommt, verwendet man oft eine Dativ-Konstruktion: „einer Sache (Dativ) einen Anstrich geben“.
Wir haben dem alten Gartenzaun einen frischen Anstrich gegeben.
Die übertragene Bedeutung („Schein“) erkennt man oft an der reflexiven Wendung „sich einen Anstrich geben“. Die wörtliche Bedeutung bezieht sich auf Farbe und Oberflächen wie Wände oder Möbel.
Er versucht, sich einen intellektuellen Anstrich zu geben.
In der übertragenen Bedeutung wird oft die reflexive Wendung „sich (Dativ) einen Anstrich geben“ verwendet. Der Anstrich wird meist durch ein Adjektiv oder ein Nomen im Genitiv näher bestimmt.
Die Firma gab sich einen umweltfreundlichen Anstrich, produzierte aber nicht nachhaltig.
„der Eindruck“ und „der Anstrich“ können beide beschreiben, wie etwas nach außen wirkt. „Eindruck“ ist das Gefühl oder Bild, das bei einer Person entsteht. „Anstrich“ meint in dieser übertragenen Bedeutung eher eine äußere, oft oberflächliche Wirkung, die etwas in eine bestimmte Richtung aussehen lässt. Das Wort klingt etwas formeller und wird nicht so allgemein benutzt wie „Eindruck“. Verwechseln kann man sie, wenn etwas nur äußerlich einen bestimmten Charakter hat. Für persönliche Wahrnehmung ist „Eindruck“ natürlicher; für eine äußerliche Wirkung, die vielleicht nicht tief geht, passt „Anstrich“.

Die neuen Möbel geben dem alten Büro einen modernen Anstrich.
Am Telefon bekommst du schnell den Eindruck, dass der Kunde unzufrieden ist.