die Anwesenheit
Der Zustand, an einem bestimmten Ort körperlich präsent zu sein; das Dabeisein.
Der Lehrer überprüfte die Anwesenheit der Schüler zu Beginn der Stunde.

Anwesenheit
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Der Zustand, an einem bestimmten Ort körperlich präsent zu sein; das Dabeisein.
Der Lehrer überprüfte die Anwesenheit der Schüler zu Beginn der Stunde.

„Anwesenheit“ ist das Nomen zum Adjektiv „anwesend“. Beide Wörter enthalten den alten Wortstamm „wesen“, der „sein“ bedeutet. „An-wesen“ heißt also wörtlich „da-sein“.
Alle anwesenden Gäste waren von der Rede begeistert.
Die formelle Formulierung „in Anwesenheit von jemandem“ bedeutet „während jemand da ist“ und verlangt den Dativ. Sie wird oft in offiziellen oder juristischen Kontexten verwendet.
Der Vertrag wurde in Anwesenheit eines Notars unterschrieben.
Im Zusammenhang mit Personen wird „Anwesenheit“ oft in festen Kombinationen gebraucht. Beispiele sind die „Anwesenheitspflicht“ (an der Uni), die „Anwesenheit überprüfen“ oder etwas „in jemandes Anwesenheit“ tun.
Für dieses Seminar besteht Anwesenheitspflicht.
In wissenschaftlichen oder technischen Texten beschreibt „Anwesenheit“ das Vorkommen einer Substanz. Typische Verben hierzu sind „nachweisen“ oder „feststellen“.
Im Wasser wurde die Anwesenheit von Bakterien nachgewiesen.
„Besuch“ und „Anwesenheit“ können beide mit dem Dasein an einem Ort zu tun haben. „Besuch“ beschreibt aber meist, dass jemand zu einer Person, zu einem Ort oder zu einer Veranstaltung kommt. Es steckt also oft eine Bewegung oder ein Zweck dahinter. „Anwesenheit“ beschreibt nur den Zustand, dass jemand körperlich da ist. Das Wort klingt etwas formeller und passt gut bei Schule, Arbeit, Terminen oder Kontrollen. Verwechseln kann man sie, wenn jemand irgendwo dabei ist. Wenn nur wichtig ist, dass die Person da ist, passt „Anwesenheit“. Wenn das Kommen oder Besuchen wichtig ist, passt „Besuch“.

Bei der Prüfung ist die Anwesenheit aller Teilnehmer wichtig.
Morgen ist ein Besuch im Büro geplant.