
arm
Wenig oder kein Geld, Besitz oder Mittel habend; nicht reich.
Er wuchs in einer armen Familie mit vielen Geschwistern auf.
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Wenig oder kein Geld, Besitz oder Mittel habend; nicht reich.
Er wuchs in einer armen Familie mit vielen Geschwistern auf.

Bedauernswert oder bemitleidenswert; Ausdruck des Mitgefühls.
Der arme Hund stand ganz allein im Regen.

Wenig von einer bestimmten Substanz oder Eigenschaft enthaltend.
Joghurt ist oft arm an Fett, aber reich an Proteinen.
Um auszudrücken, dass etwas wenig von einer bestimmten Substanz enthält, verwendet man die feste Struktur „arm an“ gefolgt vom Dativ. Diese Konstruktion ist besonders häufig bei der Beschreibung von Lebensmitteln.
Die Wüste ist eine an Wasser arme Region.
Wenn „arm“ Mitleid ausdrückt, steht es oft direkt vor dem Nomen mit einem bestimmten Artikel (der/die/das). Es bedeutet dann „bemitleidenswert“ und nicht unbedingt, dass jemand kein Geld hat.
Der arme Kerl hat seinen Zug verpasst.
Das Wort „arm“ wird oft als zweiter Teil von zusammengesetzten Adjektiven verwendet, um „wenig von etwas habend“ auszudrücken. Typische Beispiele sind „fettarm“, „kalorienarm“ und „risikoarm“.
Ich kaufe immer fettarme Milch.
Arm und bedürftig können beide eine Person mit wenig Geld beschreiben. Arm bezeichnet vor allem die geringe materielle Ausstattung, während bedürftig zusätzlich betont, dass die Person deshalb auf Hilfe angewiesen ist. Wähle arm für die Lage und bedürftig, wenn der Hilfebedarf im Mittelpunkt steht.

Die Familie ist arm und kann sich die Reparatur kaum leisten.
Die bedürftige Familie erhält Unterstützung für die Reparatur.