die Attitüde
Eine innere Haltung, Einstellung oder Denkweise gegenüber einer Sache oder Person.
Er hat eine sehr positive Attitüde zum Leben.

Attitüde
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Eine innere Haltung, Einstellung oder Denkweise gegenüber einer Sache oder Person.
Er hat eine sehr positive Attitüde zum Leben.

„Attitüde“ ist ein Lehnwort aus dem Französischen und wird oft in einem gebildeten oder formelleren Kontext verwendet. Es klingt oft spezifischer oder psychologischer als das alltäglichere Wort „Einstellung“.
Für diese Führungsposition suchen wir jemanden mit einer professionellen Attitüde.
Wenn es um die innere Haltung geht, wird „Attitüde“ oft mit Adjektiven wie „positiv“, „negativ“, „professionell“ oder „entspannt“ kombiniert.
Trotz der Schwierigkeiten bewahrte sie eine positive Attitüde.
Die negative Bedeutung von „Attitüde“ als überhebliches Verhalten erkennt man oft an Verben wie „ablegen“ oder Adjektiven wie „arrogant“. In diesem Kontext beschreibt es ein zur Schau gestelltes, oft unerwünschtes Benehmen.
Mit dieser arroganten Attitüde wirst du hier keine Freunde finden.
Die Bedeutung als Ballettpose ist ein reiner Fachbegriff. Man erkennt sie sofort am Kontext, wenn es um Tanz, Ballett, eine Bühne oder Tänzer geht.
Die Tänzerin sprang und landete elegant in einer perfekten Attitüde.
„die Einstellung“ und „die Attitüde“ können beide eine innere Haltung beschreiben. „Einstellung“ ist neutral und sehr üblich, wenn man über Meinung oder Denkweise spricht. „Attitüde“ kann auch diese innere Haltung meinen, klingt aber oft stärker nach einem sichtbaren Verhalten, manchmal sogar überheblich oder künstlich. Darum können Lernende die Wörter verwechseln, besonders wenn sie an „Haltung“ denken. In normalen Gesprächen ist „Einstellung“ meist die sichere Wahl. „Attitüde“ passt eher, wenn das Auftreten einer Person betont oder kritisch gemeint ist.

Mia wirkt im Büro freundlich, aber ihre Attitüde vor dem Termin ist etwas überheblich.
Nach dem Unfall hat Max eine vorsichtigere Einstellung zum schnellen Fahren.