auffallen
Die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, bemerkt werden, oft durch ein besonderes Merkmal oder Verhalten.
Mit ihrem roten Mantel fällt sie in der Menge sofort auf.

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Die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, bemerkt werden, oft durch ein besonderes Merkmal oder Verhalten.
Mit ihrem roten Mantel fällt sie in der Menge sofort auf.

„Auffallen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Sein neues Auto fällt sofort auf.
Dieses Verb wird sehr häufig mit einer Person im Dativ verwendet, um auszudrücken, wem etwas auffällt. Die Struktur lautet: [Person im Dativ] fällt [Sache im Nominativ] auf.
Mir ist seine neue Frisur sofort aufgefallen.
Um zu bewerten, wie etwas auffällt, wird das Verb oft mit Adverbien wie „positiv“, „negativ“, „angenehm“ oder „unangenehm“ kombiniert.
Seine laute Stimme fällt im Büro unangenehm auf.
Wenn man bemerkt, dass eine bestimmte Situation vorliegt, wird oft die Struktur „Mir fällt auf, dass ...“ verwendet. Das, was man bemerkt, wird in einem Nebensatz mit „dass“ beschrieben.
Mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit sehr müde wirkst.
„sich im Hintergrund halten“ und „auffallen“ beschreiben gegensätzliches Verhalten. Wer sich im Hintergrund hält, bleibt absichtlich unauffällig und zieht wenig Aufmerksamkeit auf sich. Wer auffällt, wird bemerkt, oft wegen eines besonderen Verhaltens, Aussehens oder einer besonderen Leistung. Der Gegensatz ist also: nicht im Mittelpunkt stehen wollen oder deutlich bemerkt werden. In sozialen Situationen ist dieser Unterschied besonders wichtig.

Mit ihrem roten Mantel fiel Anna sofort auf.
Bei der Feier hielt sich Tom lieber im Hintergrund.