
ausharren
Geduldig und standhaft an einem Ort oder in einer Situation verweilen, auch wenn es schwierig, langwierig oder unangenehm ist.
Die Fans harrten stundenlang im Regen aus, um die Band zu sehen.
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Geduldig und standhaft an einem Ort oder in einer Situation verweilen, auch wenn es schwierig, langwierig oder unangenehm ist.
Die Fans harrten stundenlang im Regen aus, um die Band zu sehen.
„Ausharren“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. Sie verstärkt die Bedeutung von „harren“ (warten) und betont das geduldige Ertragen einer Situation bis zum Ende.
Trotz des schlechten Wetters harrten die Zuschauer bis zum Spielende aus.
Dieses Verb gehört zu einem gehobenen, eher schriftlichen Sprachstil. Es drückt mehr als nur „warten“ aus, nämlich Standhaftigkeit und Geduld unter schwierigen Umständen.
Die Bergsteiger harrten in der Hütte aus, bis der Sturm vorüber war.
„Ausharren“ kann ohne Objekt stehen. Oft wird aber mit einer Präposition der Ort oder die Situation beschrieben, in der man ausharrt, zum Beispiel „im Stau ausharren“ oder „vor der Tür ausharren“.
Wir mussten stundenlang in der Schlange ausharren.
Warten richtet den Blick auf das erwartete Ereignis, etwa die Ankunft von Hilfe. Ausharren betont dagegen, dass jemand trotz schwieriger oder unangenehmer Umstände standhaft an einem Ort bleibt. Ist vor allem das Ziel wichtig, passt „warten“; bei belastendem Verweilen eher „ausharren“.

Die Wanderer harren in der kalten Hütte aus, obwohl die Nacht sehr unangenehm ist.
Die Wanderer warten in der kalten Hütte auf Hilfe.