
durchhalten
Eine anstrengende oder schwierige Situation bis zum Ende ertragen, ohne aufzugeben; weitermachen.
Die letzten Kilometer des Marathons waren hart, aber ich habe durchgehalten.
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Eine anstrengende oder schwierige Situation bis zum Ende ertragen, ohne aufzugeben; weitermachen.
Die letzten Kilometer des Marathons waren hart, aber ich habe durchgehalten.

Über einen bestimmten Zeitraum bestehen bleiben, ausreichen oder funktionsfähig bleiben.
Ich hoffe, der Akku meines Handys hält noch bis zum Abend durch.
„Durchhalten“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „durch“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er hielt trotz der Schmerzen bis zum Ziel durch.
Das Verb setzt sich aus „durch“ und „halten“ zusammen. Die Bedeutung ist bildlich: Man „hält“ eine Situation „durch“ bis zum Ende, man lässt nicht los.
Wir müssen diesen Sturm gemeinsam durchhalten.
In der Bedeutung „weitermachen“ wird „durchhalten“ oft ohne Objekt verwendet. Als Imperativ „Halte durch!“ oder „Haltet durch!“ ist es ein häufiger Ausdruck der Ermutigung.
Halte durch, du hast es fast geschafft!
Wenn das Subjekt eine Sache mit begrenzter Energie oder Menge ist (z.B. Akku, Vorräte), bedeutet „durchhalten“ „ausreichen“ oder „nicht leer werden“. Bei Menschen bedeutet es fast immer „nicht aufgeben“.
Meine alten Wanderschuhe müssen diesen Urlaub noch durchhalten.
Beide Wörter passen, wenn jemand trotz Schwierigkeiten nicht aufgibt. „Weitermachen“ beschreibt zunächst nur die Fortsetzung, während „durchhalten“ stärker betont, dass man bis zu einem Ziel oder Ende ausharrt. Verwende „weitermachen“ für die Handlung selbst und „durchhalten“ für die nötige Ausdauer.

Auch nach dem Rückschlag hält das Team bis zum Ende durch.
Auch nach dem Rückschlag macht das Team mit der Arbeit weiter.