die Entschuldigung
Die Äußerung des Bedauerns für einen Fehler oder eine Unannehmlichkeit, die man verursacht hat.
Ich nehme deine Entschuldigung an.

Entschuldigung
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Die Äußerung des Bedauerns für einen Fehler oder eine Unannehmlichkeit, die man verursacht hat.
Ich nehme deine Entschuldigung an.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „ent-“ (weg), dem Nomen „die Schuld“ und der Endung „-ung“. Eine Entschuldigung soll also symbolisch die „Schuld wegnehmen“.
Seine Entschuldigung klang nicht sehr aufrichtig.
Das Nomen gehört zum Verb „entschuldigen“. „Sich für etwas entschuldigen“ bedeutet, um Verzeihung zu bitten. „Jemanden oder etwas entschuldigen“ bedeutet, eine Abwesenheit oder einen Fehler zu rechtfertigen.
Er entschuldigte sich für seine Verspätung.
Wenn man eine Apologie ausdrückt, verwendet man oft die Wendung „um Entschuldigung bitten“. Die Person, die die Entschuldigung erhält, kann sie „annehmen“ oder „ablehnen“.
Ich möchte Sie aufrichtig um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten bitten.
Ob eine Apologie oder eine Rechtfertigung (Ausrede) gemeint ist, hängt vom Kontext ab. Die Wendung „um Entschuldigung bitten“ meint immer eine Apologie. „Eine Entschuldigung haben/suchen“ deutet oft auf eine Rechtfertigung hin.
Er sucht immer nach einer neuen Entschuldigung, um nicht arbeiten zu müssen.
Im Kontext von Schule oder Arbeit bezeichnet „die Entschuldigung“ oft ein offizielles Schreiben, das eine Abwesenheit begründet. Man muss dann eine Entschuldigung „vorlegen“, „abgeben“ oder „mitbringen“.
Für das Fehlen im Unterricht braucht man eine schriftliche Entschuldigung.
„die Begründung“ und „die Entschuldigung“ können beide erklären, warum etwas passiert ist oder warum jemand etwas nicht getan hat. Eine Begründung ist neutraler und passt zu Entscheidungen, Regeln oder Handlungen. Eine Entschuldigung hat oft mit einem Fehler, einer Verspätung oder einer Abwesenheit zu tun. Sie kann auch bedeuten, dass jemand sein Bedauern ausdrückt, oder ein schriftlicher Zettel für Schule oder Arbeit sein. Man verwechselt die Wörter leicht, wenn man einen Grund nennt. Wenn man nur sachlich erklärt, warum etwas so ist, passt „Begründung“. Wenn es um einen Fehler, ein Fehlen oder ein „Es tut mir leid“ geht, passt „Entschuldigung“.

Ich bringe morgen eine Entschuldigung mit, weil ich heute beim Unterricht gefehlt habe.
Für die neue Regel gibt die Schule eine kurze Begründung.