
angehen
Jemanden betreffen oder für jemanden von Bedeutung sein. Wird oft in Fragen oder Verneinungen verwendet.
Deine privaten Probleme gehen mich nichts an.
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Jemanden betreffen oder für jemanden von Bedeutung sein. Wird oft in Fragen oder Verneinungen verwendet.
Deine privaten Probleme gehen mich nichts an.

Beginnen zu funktionieren, zu leuchten oder zu brennen. Bezieht sich meist auf technische Geräte, Lichter oder Feuer.
Als ich den Raum betrat, ging automatisch das Licht an.

Eine Aufgabe, ein Problem oder ein Projekt beginnen und sich damit beschäftigen.
Wir müssen dieses Problem so schnell wie möglich angehen.

Eine feste Wendung, um ein Thema einzuleiten; bedeutet „bezüglich“ oder „in Bezug auf“.
Was die Kosten angeht, müssen wir noch eine Lösung finden.

Sich aktiv gegen etwas oder jemanden stellen; etwas bekämpfen.
Die Bürgerinitiative will gegen den Bau der neuen Autobahn angehen.
„Angehen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „an-“. In Hauptsätzen steht die Vorsilbe am Satzende. In Nebensätzen und Infinitivkonstruktionen bleibt das Verb zusammen.
Die Heizung geht bei Kälte automatisch an.
In der Bedeutung „betreffen“ wird „angehen“ immer mit einer Person im Akkusativ verwendet. Die häufigste Form ist die Verneinung: „Das geht dich/mich/uns nichts an.“
Was ich in meiner Freizeit tue, geht niemanden etwas an.
Wenn „angehen“ bedeutet, dass etwas zu funktionieren beginnt, ist das Subjekt des Satzes meist ein technisches Gerät, ein Licht oder ein Feuer. In dieser Bedeutung wird das Verb oft ohne Objekt verwendet.
Mein alter Laptop geht nur noch sehr langsam an.
In der Bedeutung „beginnen, sich mit etwas zu beschäftigen“ wird „angehen“ oft mit abstrakten Nomen wie „Problem“, „Aufgabe“, „Projekt“ oder „Thema“ kombiniert. Das Nomen steht im Akkusativ.
Die Firma muss das Thema Nachhaltigkeit strategisch angehen.
Der Ausdruck „was ... angeht“ leitet ein Thema ein. Das Verb „angeht“ steht am Ende dieses Teilsatzes. Der nachfolgende Hauptsatz kann dann normal beginnen.
Was die Planung für das Wochenende angeht, bin ich für alles offen.
Wenn „angehen“ im Sinne von „kämpfen“ oder „protestieren“ verwendet wird, steht es immer mit der Präposition „gegen“ gefolgt von einem Akkusativobjekt.
Die Organisation geht seit Jahren gegen die Umweltverschmutzung an.
Sich einem Problem stellen und ein Problem angehen beschreiben beide einen aktiven Umgang damit. Sich stellen betont, dass man das Problem bewusst annimmt und ihm nicht ausweicht; angehen hebt den Beginn der praktischen Bearbeitung hervor. Verwende stellen für die Haltung, angehen für die konkrete Arbeit daran.

Ich gehe das Problem an und spreche offen mit meinem Team.
Ich stelle mich dem Problem und spreche offen mit meinem Team.