angehen
Jemanden betreffen oder für jemanden von Bedeutung sein. Wird oft in Fragen oder Verneinungen verwendet.
Deine privaten Probleme gehen mich nichts an.

Loading your saved state.
Jemanden betreffen oder für jemanden von Bedeutung sein. Wird oft in Fragen oder Verneinungen verwendet.
Deine privaten Probleme gehen mich nichts an.

„Angehen“ ist ein trennbares Verb mit der Vorsilbe „an-“. In Hauptsätzen steht die Vorsilbe am Satzende. In Nebensätzen und Infinitivkonstruktionen bleibt das Verb zusammen.
Die Heizung geht bei Kälte automatisch an.
In der Bedeutung „betreffen“ wird „angehen“ immer mit einer Person im Akkusativ verwendet. Die häufigste Form ist die Verneinung: „Das geht dich/mich/uns nichts an.“
Was ich in meiner Freizeit tue, geht niemanden etwas an.
Wenn „angehen“ bedeutet, dass etwas zu funktionieren beginnt, ist das Subjekt des Satzes meist ein technisches Gerät, ein Licht oder ein Feuer. In dieser Bedeutung wird das Verb oft ohne Objekt verwendet.
Mein alter Laptop geht nur noch sehr langsam an.
In der Bedeutung „beginnen, sich mit etwas zu beschäftigen“ wird „angehen“ oft mit abstrakten Nomen wie „Problem“, „Aufgabe“, „Projekt“ oder „Thema“ kombiniert. Das Nomen steht im Akkusativ.
Die Firma muss das Thema Nachhaltigkeit strategisch angehen.
Der Ausdruck „was ... angeht“ leitet ein Thema ein. Das Verb „angeht“ steht am Ende dieses Teilsatzes. Der nachfolgende Hauptsatz kann dann normal beginnen.
Was die Planung für das Wochenende angeht, bin ich für alles offen.
Wenn „angehen“ im Sinne von „kämpfen“ oder „protestieren“ verwendet wird, steht es immer mit der Präposition „gegen“ gefolgt von einem Akkusativobjekt.
Die Organisation geht seit Jahren gegen die Umweltverschmutzung an.
„beginnen“ und „angehen“ können beide bedeuten, dass man mit etwas startet. „Beginnen“ ist allgemeiner: Ein Kurs, ein Gespräch, eine Arbeit oder eine Handlung kann beginnen. „Angehen“ benutzt man besonders, wenn man eine Aufgabe, ein Problem oder ein Projekt aktiv in Angriff nimmt. Es klingt nach: Man kümmert sich jetzt darum. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide einen Anfang beschreiben. Wenn nur der Start wichtig ist, passt „beginnen“. Wenn es um den Umgang mit einem Problem oder einer Aufgabe geht, ist „angehen“ genauer.

Nach der Besprechung geht das Team das neue Problem gemeinsam an.
Der Kurs beginnt morgen um neun Uhr.