ausstrecken
Einen Körperteil, wie einen Arm oder ein Bein, gerade machen und in die Länge ziehen.
Er streckte die Hand aus, um sie zu begrüßen.

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Einen Körperteil, wie einen Arm oder ein Bein, gerade machen und in die Länge ziehen.
Er streckte die Hand aus, um sie zu begrüßen.

„Ausstrecken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Satzende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Sie streckte die Beine unter dem Tisch aus.
In der wörtlichen Bedeutung wird „ausstrecken“ fast immer mit Körperteilen verwendet. Häufige Kombinationen sind „die Arme ausstrecken“, „die Beine ausstrecken“ oder „die Hand ausstrecken“.
Das Kind streckte die Arme nach seiner Mutter aus.
Die reflexive Form „sich ausstrecken“ bedeutet, sich hinzulegen und den Körper lang zu machen, um sich zu entspannen. Das Reflexivpronomen ist hier entscheidend für die Bedeutung.
Die Katze streckte sich genüsslich in der Sonne aus.
Die Redewendung „die Fühler ausstrecken“ ist eine feste Wendung. Sie wird oft mit der Präposition „nach“ verwendet, um das Ziel der Erkundung zu nennen.
Vor der Investition streckte die Firma ihre Fühler nach potenziellen Partnern aus.
„erkunden“ und „die Fühler ausstrecken“ können beide bedeuten, dass man Informationen sammelt oder Möglichkeiten prüft. „erkunden“ ist direkter und neutraler. Man kann damit sagen, dass jemand etwas durch Nachfragen oder Untersuchungen herausfinden will. „die Fühler ausstrecken“ ist bildlich und klingt vorsichtiger. Man entscheidet noch nichts, sondern schaut erst einmal, welche Chancen es gibt. Wenn es um eine klare Untersuchung geht, passt „erkunden“ besser. Wenn jemand vorsichtig Kontakte oder Möglichkeiten prüft, ist „die Fühler ausstrecken“ natürlicher.

Bei der Arbeit strecke ich schon die Fühler nach einer neuen Stelle aus.
Samir erkundet vor dem Umzug, welche Schulen es im neuen Stadtteil gibt.