auswärts
An einem anderen Ort als zu Hause oder am gewöhnlichen Aufenthaltsort. Oft wird damit eine Tätigkeit außerhalb der eigenen Stadt oder des eigenen Hauses beschrieben.
Da wir keine Lust zum Kochen hatten, haben wir auswärts gegessen.

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An einem anderen Ort als zu Hause oder am gewöhnlichen Aufenthaltsort. Oft wird damit eine Tätigkeit außerhalb der eigenen Stadt oder des eigenen Hauses beschrieben.
Da wir keine Lust zum Kochen hatten, haben wir auswärts gegessen.

Die Endung „-wärts“ drückt eine Richtung oder einen Ort aus. Man findet sie auch in anderen Adverbien wie „vorwärts“, „rückwärts“, „abwärts“ oder „heimwärts“.
Nach dem langen Tag im Büro fahre ich jetzt heimwärts.
Als Adverb kann „auswärts“ flexibel im Satz stehen. Es kann an Position 1 stehen (dann folgt das Verb) oder nach dem Verb im Mittelfeld des Satzes.
Auswärts schläft er immer sehr schlecht.
In der allgemeinen Bedeutung wird „auswärts“ oft mit alltäglichen Aktivitäten verbunden. Typisch sind „auswärts essen“, „auswärts schlafen“ oder „auswärts arbeiten“.
Am Wochenende schlafen wir bei Freunden, also auswärts.
Die Bedeutung im Sportkontext erkennen Sie an typischen Verben wie „spielen“, „antreten“ oder „gewinnen“ sowie an Namen von Vereinen oder Städten.
Der FC Bayern hat sein letztes Spiel auswärts gewonnen.
„unterwegs“ und „auswärts“ können beide bedeuten, dass jemand nicht zu Hause ist. Der Unterschied liegt im Blickwinkel. „unterwegs“ betont die Bewegung oder den Weg: Man ist gerade auf dem Weg oder viel draußen. „auswärts“ betont den anderen Ort, an dem etwas passiert, zum Beispiel essen, arbeiten oder lernen. Man kann also unterwegs sein, während man fährt; auswärts ist man eher bei einer Tätigkeit an einem fremden oder anderen Ort. Die Wörter sind verwechselbar, weil beide mit „nicht zu Hause“ zu tun haben.

Am Freitag essen wir auswärts, weil niemand kochen möchte.
Nach der Arbeit ist Max noch unterwegs zum Bahnhof.