bedingen
Die Ursache oder Voraussetzung für etwas sein; etwas zur Folge haben oder erfordern. Wird oft im gehobenen Sprachgebrauch verwendet.
Der Klimawandel bedingt ein Umdenken in der Energiepolitik.

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Die Ursache oder Voraussetzung für etwas sein; etwas zur Folge haben oder erfordern. Wird oft im gehobenen Sprachgebrauch verwendet.
Der Klimawandel bedingt ein Umdenken in der Energiepolitik.

„Bedingen“ ist ein untrennbares Verb, das hauptsächlich in der Schriftsprache, in wissenschaftlichen oder formellen Kontexten verwendet wird. Im Alltag wird es selten benutzt.
Die hohe Nachfrage bedingt den Preisanstieg.
Das Verb „bedingen“ ist eng mit dem Substantiv „die Bedingung“ (die Voraussetzung) verwandt. Auch in Komposita wie „krankheitsbedingt“ (verursacht durch Krankheit) steckt diese Idee der Ursache.
Der Flug wurde wetterbedingt gestrichen.
Die reflexive Form „sich bedingen“ wird oft mit dem Adverb „gegenseitig“ kombiniert. Sie drückt aus, dass zwei oder mehr Faktoren voneinander abhängig sind und sich wechselseitig beeinflussen.
Angebot und Nachfrage bedingen sich gegenseitig.
„ausschließen“ und „bedingen“ können in einem Gegensatz stehen, wenn es um Möglichkeiten oder Zusammenhänge geht. „ausschließen“ bedeutet dann, dass etwas nicht möglich ist oder nicht zusammenpasst. „bedingen“ bedeutet, dass etwas eine Voraussetzung oder Ursache für etwas anderes ist. Wenn zwei Dinge sich ausschließen, können sie nicht gleichzeitig gelten. Wenn sie sich bedingen, gehören sie eng zusammen oder machen einander nötig. „bedingen“ klingt etwas gehobener und kommt oft in sachlichen Texten vor.

Gute Planung und klare Absprachen bedingen oft den Erfolg eines Projekts.
Die Ärztin kann eine ernste Krankheit nach der Untersuchung ausschließen.