bedrücken
Bei jemandem ein Gefühl von Sorge, Traurigkeit oder innerem Druck verursachen. Es beschreibt eine psychische Last.
Die ungewisse Zukunft seiner Firma bedrückt ihn sehr.

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Bei jemandem ein Gefühl von Sorge, Traurigkeit oder innerem Druck verursachen. Es beschreibt eine psychische Last.
Die ungewisse Zukunft seiner Firma bedrückt ihn sehr.

„Bedrücken“ ist ein untrennbares Verb, das vom Verb „drücken“ abstammt. Die Vorsilbe „be-“ ist nicht trennbar und verschiebt die Bedeutung von einem physischen Druck zu einem psychischen, emotionalen Druck.
Die Stille im Raum bedrückte alle Anwesenden.
Die Ursache der Sorge ist das Subjekt des Satzes, während die Person, die das Gefühl hat, das Akkusativobjekt ist. Das Muster lautet also: Etwas (Subjekt) bedrückt jemanden (Akkusativ).
Diese schlechten Nachrichten bedrücken mich.
Die Partizipien werden häufig als Adjektive verwendet. „Bedrückend“ beschreibt eine Situation oder Atmosphäre, während „bedrückt“ den Zustand einer Person beschreibt.
Nach dem Streit herrschte eine bedrückende Stimmung.
„drücken“ und „bedrücken“ können beide mit einer inneren Belastung zu tun haben. „drücken“ beschreibt oft allgemein, dass eine Sorge oder ein Problem schwer auf jemandem liegt. Es kann seelisch oder körperlich gemeint sein. „bedrücken“ ist genauer für Gefühle: Etwas macht jemanden traurig, unruhig oder sorgt für inneren Druck. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide ähnlich klingen und beide Belastung ausdrücken. Praktisch gilt: Eine Sorge kann jemanden drücken; eine traurige Nachricht oder ein Problem bedrückt jemanden.

Die Nachricht von der Krankheit bedrückt die ganze Familie.
Seit dem Streit drückt ihn ein schlechtes Gewissen.