
bedrängen
Jemanden auf aufdringliche und unangenehme Weise unter Druck setzen, oft durch wiederholte Bitten, Fragen oder körperliche Nähe.
Die Journalisten bedrängten die Schauspielerin nach der Premiere mit persönlichen Fragen.
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Jemanden auf aufdringliche und unangenehme Weise unter Druck setzen, oft durch wiederholte Bitten, Fragen oder körperliche Nähe.
Die Journalisten bedrängten die Schauspielerin nach der Premiere mit persönlichen Fragen.

Jemanden in eine schwierige Lage bringen oder stark belasten, meist durch Sorgen oder Probleme.
Die hohen Schulden bedrängen die Familie seit Monaten.
„Bedrängen“ ist ein untrennbares Verb, da es mit der Vorsilbe „be-“ beginnt. Die Vorsilbe bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verb „drängen“ verbunden.
Er fühlte sich von dem Verkäufer sehr bedrängt.
Dieses Verb benötigt immer ein Akkusativobjekt. Man bedrängt immer „jemanden“ oder „etwas“.
Bitte bedränge mich nicht mit deinen ständigen Anrufen!
Wenn Personen jemanden unter Druck setzen (z.B. Journalisten, Fans), ist die erste Bedeutung gemeint. Wenn abstrakte Dinge wie Sorgen, Schulden oder Probleme eine Last darstellen, ist die zweite, übertragene Bedeutung gemeint.
Die finanziellen Sorgen bedrängen ihn Tag und Nacht.
Beide Wörter können eine starke psychische Beeinträchtigung ausdrücken. „Belasten“ beschreibt eher die Sorgen oder Probleme als anhaltende Last; „bedrängen“ betont den aufdringlichen Druck auf eine Person, etwa durch wiederholte Bitten oder Fragen. Bei belastenden Umständen passt „belasten“, bei direktem Druck eher „bedrängen“.

Seine wiederholten Anrufe bedrängen sie.
Die vielen Sorgen belasten sie seit Wochen.