Das Festhalten an oder die Fortführung von etwas Bestehendem, wie einer Regel, einem Zustand oder einer Gewohnheit. Es beschreibt den Akt, etwas nicht zu ändern, sondern es so zu lassen, wie es ist.
beispiel
Die Geschäftsführung beschloss die Beibehaltung der flexiblen Arbeitszeiten.
Tipps
Wortfamilie
Das Nomen „die Beibehaltung“ ist direkt vom trennbaren Verb „beibehalten“ abgeleitet. Die Endung „-ung“ macht aus der Handlung des Beibehaltens ein Substantiv, das den Prozess oder das Ergebnis beschreibt.
BEISPIEL
Wir müssen die aktuelle Strategie beibehalten.
Verwendung mit Genitiv
„Beibehaltung“ wird sehr oft mit einem Genitivobjekt verwendet, um zu präzisieren, was beibehalten wird. Diese Struktur ist typisch für die formelle Amts- und Schriftsprache.
BEISPIEL
Der Verein beschloss die Beibehaltung des alten Namens.
Typische Verbindungen
Häufige Verben, die mit „Beibehaltung“ verwendet werden, sind „fordern“, „beschließen“ oder „sichern“. Oft geht es um die Beibehaltung von Regeln, eines Zustands oder von Arbeitsplätzen.
BEISPIEL
Die Gewerkschaft fordert die Beibehaltung aller Arbeitsplätze.
Vergleichen mit
antonym
Beibehaltung vs Veränderung
„die Veränderung“ und „die Beibehaltung“ stehen im Gegensatz. Bei einer Veränderung wird etwas anders als vorher, zum Beispiel eine Regel, eine Situation oder das eigene Leben. Bei der Beibehaltung bleibt etwas so, wie es ist, und man führt es weiter. „Veränderung“ passt, wenn man den neuen Zustand oder den Prozess betonen will. „Beibehaltung“ passt eher in formelleren Situationen, wenn bewusst entschieden wird, nichts zu ändern.
Beibehaltung
Der Verein stimmte für die Beibehaltung der alten Öffnungszeiten.
Veränderung
Nach dem Umzug war die Veränderung für die ganze Familie deutlich zu spüren.