der Beruf
Die erlernte und dauerhaft ausgeübte Tätigkeit, mit der eine Person ihren Lebensunterhalt verdient.
Sie ist Lehrerin von Beruf.

Beruf
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Die erlernte und dauerhaft ausgeübte Tätigkeit, mit der eine Person ihren Lebensunterhalt verdient.
Sie ist Lehrerin von Beruf.

Das Wort „Beruf“ ist mit dem Verb „rufen“ verwandt. Die Idee dahinter ist, dass ein Beruf eine „Berufung“ ist – eine Aufgabe, zu der man sich gerufen fühlt. Das erklärt auch die zweite, tiefere Bedeutung des Wortes.
Für viele Ärzte ist ihre Arbeit mehr als nur ein Beruf, es ist eine Berufung.
Um nach dem Beruf zu fragen oder ihn zu nennen, ist die Wendung „von Beruf sein“ sehr gebräuchlich. Die Frage lautet: „Was sind Sie von Beruf?“. Die Antwort ist: „Ich bin [Berufsbezeichnung] von Beruf.“
Was ist Ihr Vater von Beruf?
Rund um das Thema Karriere werden oft bestimmte Verben mit „Beruf“ kombiniert. Häufige Verbindungen sind: einen Beruf erlernen, einen Beruf ergreifen, einen Beruf ausüben oder den Beruf wechseln.
Nach der Schule möchte sie einen kreativen Beruf erlernen.
„die Arbeit“ und „der Beruf“ haben beide mit bezahlter Tätigkeit zu tun. „Arbeit“ meint oft den konkreten Job, den Arbeitsplatz oder den Arbeitstag. „Beruf“ meint eher die gelernte oder dauerhafte Tätigkeit einer Person, zum Beispiel Ärztin, Koch oder Mechaniker. Man kann die Wörter verwechseln, weil man mit beidem Geld verdient. Als Orientierung: „Ich gehe zur Arbeit“ meint den Alltag oder den Arbeitsplatz. „Mein Beruf ist ...“ meint, was man gelernt hat oder dauerhaft macht.

Im Gespräch erzählte sie, dass ihr Beruf viel Geduld braucht.
Heute habe ich die Arbeit früher beendet, weil ich einen Termin hatte.