betragen
Eine bestimmte Summe, einen bestimmten Wert oder eine bestimmte Anzahl ausmachen.
Die Kosten für die Reparatur betragen 250 Euro.

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Eine bestimmte Summe, einen bestimmten Wert oder eine bestimmte Anzahl ausmachen.
Die Kosten für die Reparatur betragen 250 Euro.

„Betragen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzstellungen fest mit dem Verbstamm „tragen“ verbunden.
Die Rechnung betrug mehr als erwartet.
Die beiden Bedeutungen lassen sich leicht unterscheiden: Ohne das Reflexivpronomen „sich“ geht es um eine Zahl oder einen Wert. Mit „sich“ geht es immer um das Verhalten einer Person.
Der Schaden beträgt 500 Euro.
In dieser Bedeutung ist das Subjekt des Satzes immer eine unpersönliche Größe wie „die Kosten“, „der Preis“, „die Summe“, „die Distanz“ oder „die Temperatur“.
Die Entfernung zum nächsten Bahnhof beträgt zwei Kilometer.
In der Bedeutung „sich verhalten“ muss das Verb immer mit einem Reflexivpronomen im Akkusativ verwendet werden. Oft wird das Verhalten durch ein Adverb näher beschrieben.
Die Kinder haben sich im Museum vorbildlich betragen.
„machen“ und „betragen“ können beide ausdrücken, wie viel etwas zusammen ist oder welchen Wert etwas hat. „machen“ klingt dabei einfacher und alltagssprachlicher, besonders bei Rechnungen: „Zwei plus drei macht fünf.“ „betragen“ ist genauer und sachlicher. Man benutzt es oft bei Preisen, Kosten, Entfernungen, Zahlen oder offiziellen Angaben. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit Zahlen stehen können. Als praktische Regel gilt: In lockeren Rechnungen passt „machen“, in Berichten, Rechnungen oder formellen Angaben klingt „betragen“ natürlicher.

Die Kosten für die Reparatur betragen 180 Euro.
Drei Euro und zwei Euro machen zusammen fünf Euro.