das Defizit
Ein finanzieller Fehlbetrag, der entsteht, wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen. Es beschreibt also einen Mangel an Geld in einem Haushalt oder einer Bilanz.
Der Staatshaushalt weist für dieses Jahr ein erhebliches Defizit auf.

Defizit
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Ein finanzieller Fehlbetrag, der entsteht, wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen. Es beschreibt also einen Mangel an Geld in einem Haushalt oder einer Bilanz.
Der Staatshaushalt weist für dieses Jahr ein erhebliches Defizit auf.

Der Kontext macht die Bedeutung klar: Geht es um Geld, Budget oder Haushalt, ist der finanzielle Mangel gemeint. Geht es um Fähigkeiten, Verhalten oder Wissen, ist der allgemeine Mangel gemeint.
Das Unternehmen hat ein Defizit von zwei Millionen Euro.
„Defizit“ ist ein eher formelles Wort, das häufig in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Psychologie und Pädagogik verwendet wird.
Die Politiker diskutieren über das Haushaltsdefizit.
Im finanziellen Kontext wird „Defizit“ oft mit bestimmten Verben kombiniert: ein Defizit haben, ein Defizit aufweisen, ein Defizit ausgleichen oder ein Defizit abbauen.
Die Regierung versucht, das Defizit im nächsten Jahr abzubauen.
Um den Bereich des Mangels zu spezifizieren, wird oft die Präposition „in“ gefolgt vom Dativ verwendet. Man hat Defizite in einem bestimmten Bereich.
Die Studie zeigt, dass viele Schüler Defizite in Mathematik haben.
„das Plus“ und „das Defizit“ stehen besonders bei Geld und Zahlen im Gegensatz. „das Plus“ bedeutet, dass am Ende ein positiver Betrag, ein Gewinn oder ein Überschuss bleibt. „das Defizit“ bedeutet, dass Geld fehlt, weil die Ausgaben höher sind als die Einnahmen. In Berichten, Haushalten oder Bilanzen zeigt „Plus“ also eine gute finanzielle Lage, „Defizit“ dagegen einen Fehlbetrag.

Die Stadt muss sparen, weil der Haushalt ein hohes Defizit hat.
Durch die vielen Spenden schließt das Projekt mit einem Plus ab.