das Dorf
Eine kleine, ländliche Siedlung, die kleiner als eine Stadt ist und oft eine eigene Kirche und Gemeinschaft hat.
Er zog aus der Großstadt in ein ruhiges Dorf am See.

Dorf
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Eine kleine, ländliche Siedlung, die kleiner als eine Stadt ist und oft eine eigene Kirche und Gemeinschaft hat.
Er zog aus der Großstadt in ein ruhiges Dorf am See.

Das Wort „Dorf“ ist oft der erste Teil von zusammengesetzten Nomen, die sich auf das Leben in einer kleinen Gemeinde beziehen. Beispiele sind der Dorfplatz, die Dorfkirche, das Dorffest oder die Dorfgemeinschaft.
Jeden Sommer findet auf dem Dorfplatz ein großes Fest statt.
Um einen Ort anzugeben, verwendet man „im Dorf“ (Dativ). Um eine Bewegung in das Dorf hinein zu beschreiben, nutzt man „ins Dorf“ (Akkusativ).
Wir treffen uns im Dorf vor der Bäckerei.
Eine sehr häufige und feste Wendung ist „auf dem Dorf wohnen“. Hier wird oft die Präposition „auf“ anstelle von „in“ verwendet, um das Leben in einer ländlichen Gegend allgemein zu beschreiben.
Meine Großeltern haben schon immer auf dem Dorf gelebt.
Ob „Dorf“ den Ort oder seine Bewohner meint, erkennt man am Verb. Wenn das Verb eine Handlung beschreibt, die nur Menschen ausführen können (z.B. feiern, reden, helfen), sind die Einwohner gemeint.
Nach dem Sieg der Fußballmannschaft feierte das ganze Dorf.
„die Stadt“ und „das Dorf“ bezeichnen beide Orte, in denen Menschen wohnen, aber sie stehen in einem klaren Gegensatz. Eine Stadt ist größer, dichter bebaut und hat meist mehr Geschäfte, Verkehr und öffentliche Einrichtungen. Ein Dorf ist kleiner und liegt oft ländlich. Lernende können die Wörter verwechseln, wenn sie nur allgemein von einem Wohnort sprechen wollen. Dann hilft die Größe und Umgebung: Bei vielen Menschen, Straßen und Angeboten sagt man eher „Stadt“, bei einem kleinen ländlichen Ort eher „Dorf“.

Das Dorf ist klein, aber die Nachbarn kennen sich fast alle.
Am Wochenende fährt sie in die Stadt, weil sie neue Schuhe kaufen will.