dünn
Eine geringe Dicke oder Breite aufweisend; das Gegenteil von dick.
Bitte schneide die Wurst in ganz dünne Scheiben.

Loading your saved state.
Eine geringe Dicke oder Breite aufweisend; das Gegenteil von dick.
Bitte schneide die Wurst in ganz dünne Scheiben.

Um auszudrücken, dass etwas extrem dünn ist, wird oft das Wort „hauchdünn“ verwendet. Es setzt sich aus „Hauch“ und „dünn“ zusammen und bedeutet wörtlich „so dünn wie ein Hauch“.
Der Schinken war hauchdünn geschnitten.
In seiner Grundbedeutung beschreibt „dünn“ Objekte mit geringer Dicke. Typische Beispiele sind „eine dünne Scheibe“ Brot, „ein dünnes Buch“ oder „eine dünne Jacke“.
Für den Winter ist diese Jacke viel zu dünn.
Wenn „dünn“ eine Person beschreibt, bedeutet es schlank oder mager. Je nach Kontext kann es neutral sein oder auch andeuten, dass jemand untergewichtig ist.
Er isst sehr viel, bleibt aber immer dünn.
Im Zusammenhang mit Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee oder Suppe bedeutet „dünn“, dass sie wässrig sind und wenig Geschmack haben.
Die Suppe ist so dünn, sie schmeckt nur nach Wasser.
Im übertragenen Sinn wird „dünn“ für Argumente, Ausreden oder Beweise verwendet, die nicht überzeugend oder leicht zu widerlegen sind.
Die Beweislage gegen den Angeklagten war sehr dünn.
Die Kombination „dünne Luft“ ist eine feste Wendung. Sie beschreibt die sauerstoffarme Luft in großen Höhen, kann aber auch metaphorisch für eine schwierige Situation verwendet werden.
Für Bergsteiger wird die Luft über 4000 Metern gefährlich dünn.
Eine „dünne Stimme“ ist eine Stimme, die sehr leise, hoch und kraftlos klingt, oft als Zeichen von Angst oder Schwäche.
Aus Angst konnte sie nur mit dünner Stimme antworten.
„voll“ und „dünn“ beschreiben beide, wie viel von etwas da ist oder wie stark etwas wirkt, aber sie passen in verschiedene Kontexte. „voll“ sagt, dass ein Behälter, Raum oder Ort gefüllt ist und wenig oder kein Platz mehr bleibt. „dünn“ beschreibt vor allem geringe Dicke, zum Beispiel bei Papier oder Stoff, oder eine wässrige, wenig kräftige Flüssigkeit. In manchen Situationen wirken die Wörter wie Gegensätze, weil „voll“ nach viel Inhalt klingt und „dünn“ nach wenig Stärke oder Substanz. Sie sind aber nicht immer direkte Gegenteile: Das normale Gegenteil von „voll“ ist oft „leer“, und das normale Gegenteil von „dünn“ ist oft „dick“.

Die Suppe schmeckt dünn, weil zu viel Wasser darin ist.
Der Bus ist so voll, dass niemand mehr einsteigen kann.