
die Ehe
Die rechtlich und/oder gesellschaftlich anerkannte Lebensgemeinschaft zwischen zwei Personen.
Nach zehn Jahren wilder Ehe haben sie endlich geheiratet.
Ehe
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Die rechtlich und/oder gesellschaftlich anerkannte Lebensgemeinschaft zwischen zwei Personen.
Nach zehn Jahren wilder Ehe haben sie endlich geheiratet.

Im übertragenen Sinne eine sehr enge und dauerhafte Verbindung zwischen zwei Dingen oder Konzepten.
Die unglückliche Ehe zwischen Kunst und Kommerz führt selten zu guten Ergebnissen.
„Die Ehe“ ist das Grundwort für eine ganze Wortfamilie. Dazu gehören „das Ehepaar“ (verheiratetes Paar), „der Ehemann“ (verheirateter Mann), „die Ehefrau“ (verheiratete Frau) und das Adjektiv „ehelich“ (die Ehe betreffend).
Das Ehepaar feiert morgen seinen zehnten Hochzeitstag.
Mit „Ehe“ werden oft feste Verben verwendet. Man „schließt“ eine Ehe (heiraten, formell), man „führt“ eine Ehe (verheiratet sein) und man kann eine Ehe „scheiden lassen“ (sich scheiden lassen).
Sie führen seit 20 Jahren eine glückliche Ehe.
Die Wendung „in wilder Ehe leben“ ist ein umgangssprachlicher Ausdruck dafür, dass ein Paar ohne Trauschein zusammenlebt. Obwohl es heute normal ist, wird der Ausdruck immer noch verwendet.
Meine Eltern haben zehn Jahre in wilder Ehe gelebt, bevor sie geheiratet haben.
Beide Wörter können eine enge Verbindung zwischen zwei Dingen oder Konzepten ausdrücken. „Verbindung“ bleibt dabei neutral und beschreibt die Kombination, während „Ehe“ bewusst ein bildhaftes Bild von einer besonders engen und dauerhaften Partnerschaft verwendet. Für eine sachliche Aussage passt „Verbindung“, für eine starke Metapher „Ehe“.

Die Ehe von Musik und Bildern gibt dem Film seinen besonderen Charakter.
Die Verbindung von Musik und Bildern macht den Film besonders eindrucksvoll.