
eigen
Drückt Besitz oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Person oder Sache aus.
Das ist mein eigenes Fahrrad, nicht das von meinem Bruder.
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Drückt Besitz oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Person oder Sache aus.
Das ist mein eigenes Fahrrad, nicht das von meinem Bruder.

Besonders, charakteristisch oder auch seltsam und merkwürdig.
Er hat einen ganz eigenen Humor, den nicht jeder versteht.

Beschreibt etwas, das einer Sache oder Person innewohnt oder spezifisch für sie ist.
Die dem System eigenen Schwächen wurden schnell offensichtlich.

Eine Idee, eine Methode oder auch fremdes Eigentum übernehmen und als das eigene betrachten oder nutzen.
Sie hat sich die Philosophie des Minimalismus komplett zu eigen gemacht.
Das Wort „eigen“ wird sehr häufig direkt nach einem Possessivpronomen (z.B. mein, dein, ihr) verwendet. In dieser Position verstärkt es die Idee des persönlichen Besitzes und betont die Exklusivität.
Viele junge Leute träumen von einer eigenen Wohnung.
„Eigen“ ist die Wurzel für Wörter rund um Besitz und Charakter. Dazu gehören „das Eigentum“ (Besitz), „die Eigenschaft“ (Merkmal) und das Verb „sich eignen für“ (passend sein für).
Geduld ist eine wichtige Eigenschaft für diesen Beruf.
In der Bedeutung „besonders“ oder „charakteristisch“ wird „eigen“ oft mit abstrakten Nomen kombiniert. Typische Verbindungen sind „ein eigener Stil“, „ein eigener Kopf“ oder „eine eigene Welt“.
Der Regisseur ist für seinen ganz eigenen visuellen Stil bekannt.
Um auszudrücken, dass etwas einer Sache innewohnt, wird oft eine formelle Struktur verwendet: Das Nomen steht mit dem Dativ, gefolgt von „eigen“. Diese Konstruktion ist typisch für wissenschaftliche oder technische Texte.
Die dem Gerät eigenen Sicherheitsrisiken wurden unterschätzt.
Die Redewendung „sich etwas zu eigen machen“ hat eine feste grammatische Struktur. Die Person, die etwas übernimmt, steht im Dativ (sich), während die übernommene Sache im Akkusativ steht.
Er hat sich die Denkweise seines Mentors völlig zu eigen gemacht.
mein und eigen können beide Besitz oder Zugehörigkeit ausdrücken. mein zeigt die Beziehung zum Sprecher, während eigen stärker hervorhebt, dass etwas einer bestimmten Person selbst gehört oder nicht fremd ist. Verwende mein als normalen Possessivartikel und eigen für diesen besonderen Gegensatz.

Das ist mein eigenes Fahrrad, deshalb muss ich niemanden darum bitten.
Das ist mein Fahrrad, das ich jeden Tag benutze.