
einstehen für
Die Verantwortung für etwas oder jemanden übernehmen; sich für eine Sache oder eine Person einsetzen und sie verteidigen.
Als Teamleiter muss ich für die Fehler meiner Mitarbeiter einstehen.
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Die Verantwortung für etwas oder jemanden übernehmen; sich für eine Sache oder eine Person einsetzen und sie verteidigen.
Als Teamleiter muss ich für die Fehler meiner Mitarbeiter einstehen.

Für einen entstandenen Schaden finanziell haften oder die Kosten übernehmen.
Die Versicherung wird für den Wasserschaden einstehen müssen.
„Einstehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er steht für seinen Fehler ein.
Dieses Verb wird fast immer mit der Präposition „für“ und dem Akkusativ verwendet. Man steht „für etwas“ oder „für jemanden“ ein.
Gute Freunde stehen füreinander ein.
Der Kontext macht die Bedeutung klar. Geht es um Geld, Kosten oder materielle Schäden, bedeutet es „haften“. Geht es um moralische Verantwortung, Personen oder Ideale, bedeutet es „sich einsetzen“.
Die Versicherung muss für den Brandschaden einstehen.
In der Bedeutung „Verantwortung übernehmen“ wird „einstehen“ oft mit abstrakten Nomen wie „Fehler“, „Überzeugung“ oder „Prinzipien“ kombiniert.
Er musste für die Konsequenzen seiner Entscheidung einstehen.
Beide Wendungen können bedeuten, dass jemand die Kosten eines Schadens übernimmt. Aufkommen für richtet den Blick vor allem auf das Bezahlen, während einstehen für zusätzlich die Verantwortung hervorhebt. Passt die finanzielle Leistung zum Thema, ist aufkommen für besonders direkt; bei der Verantwortungsübernahme passt einstehen für.

Der Veranstalter steht für die Kosten des von ihm verursachten Schadens ein.
Die Versicherung kommt für die Reparaturkosten des Schadens auf.