aufkommen
Entstehen, sich entwickeln oder aufsteigen. Oft für Gefühle, Gedanken, Stimmungen oder Trends verwendet.
Langsam kam Panik in der Menge auf.

Loading your saved state.
Entstehen, sich entwickeln oder aufsteigen. Oft für Gefühle, Gedanken, Stimmungen oder Trends verwendet.
Langsam kam Panik in der Menge auf.

„Aufkommen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „auf“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ein starker Wind kam am Abend auf.
Die Vorsilbe „auf-“ in Verbindung mit „kommen“ vermittelt oft die Idee eines Anfangs oder einer Aufwärtsbewegung. Etwas beginnt zu existieren oder erscheint, wie aufsteigender Rauch.
Plötzlich kam eine seltsame Stimmung auf.
In der Bedeutung „entstehen“ sind die Subjekte meist abstrakte Nomen. Typische Kombinationen sind: „Zweifel kommen auf“, „ein Verdacht kommt auf“, „Freude kommt auf“ oder „eine Frage kommt auf“.
Bei seiner Erzählung kamen mir erste Zweifel auf.
Wenn „aufkommen“ im Zusammenhang mit dem Wetter verwendet wird, beschreibt es das Herannahen oder Beginnen eines Wetterphänomens. Typische Subjekte sind „Wind“, „Sturm“, „Nebel“ oder „Gewitter“.
Laut Wetterbericht soll morgen ein Sturm aufkommen.
In der Bedeutung „bezahlen“ wird „aufkommen“ immer mit der Präposition „für“ und dem Akkusativ verwendet. Die Struktur lautet: „jemand kommt für etwas auf“.
Wer kommt für den entstandenen Schaden auf?
„bezahlen“ und „aufkommen für“ können beide bedeuten, dass jemand Geld für etwas gibt. „bezahlen“ ist das normale Wort für eine Rechnung, Ware oder Dienstleistung. „Aufkommen für“ benutzt man eher, wenn jemand die Kosten übernimmt oder für einen Schaden finanziell verantwortlich ist. Es klingt etwas formeller und braucht meist „für“. Verwechselbar sind die Wörter, weil es in beiden Fällen um Geld geht. Im Alltag sagt man oft „bezahlen“, bei Verantwortung für Kosten passt „aufkommen für“ genauer.

Die Versicherung kommt für den Schaden am Auto auf.
Der Mitarbeiter bezahlt im Gartenmarkt die neuen Pflanzen.