Ein starkes Gefühl von Entrüstung, Wut und Schock, das durch ein als ungerecht, unmoralisch oder unanständig empfundenes Verhalten oder Ereignis ausgelöst wird.
beispiel
Die Nachricht über die Korruptionsaffäre löste landesweit große Empörung aus.
Tipps
Wortfamilie
'Die Empörung' ist das Substantiv zum reflexiven Verb 'sich empören'. Die Endung '-ung' bildet aus dem Verb ein feminines Substantiv, das den Zustand oder die Handlung beschreibt.
BEISPIEL
Er empörte sich laut über die Ungerechtigkeit.
Richtige Präposition
Um den Grund für die Empörung zu nennen, verwendet man die Präposition 'über' mit dem Akkusativ.
BEISPIEL
Die Empörung über die neue Regelung war groß.
Typische Verbindungen
Häufige Verben, die mit 'Empörung' verwendet werden, sind 'auslösen', 'hervorrufen' oder 'sorgen für'. Wenn eine Person das Gefühl hat, sagt man, sie 'zeigt' oder 'äußert' ihre Empörung.
BEISPIEL
Sein Verhalten sorgte bei den Gästen für Empörung.
Typische Adjektive
Um das Ausmaß der Empörung zu beschreiben, werden oft Adjektive wie 'groß', 'tief', 'allgemein' oder 'öffentlich' verwendet.
BEISPIEL
Der Skandal löste eine Welle der öffentlichen Empörung aus.
Vergleichen mit
antonym
Empörung vs Zustimmung
„die Zustimmung“ und „die Empörung“ beschreiben sehr unterschiedliche Reaktionen auf etwas. Bei „Zustimmung“ ist man mit einer Idee, Entscheidung oder Handlung einverstanden oder erlaubt sie. „Empörung“ ist dagegen eine starke negative Reaktion, wenn man etwas ungerecht oder falsch findet. Zustimmung passt also, wenn jemand Ja sagt oder etwas unterstützt. Empörung passt, wenn jemand wütend und schockiert auf ein Verhalten reagiert.
Empörung
Nach der unfairen Entscheidung war die Empörung im Team groß.
Zustimmung
Für die Reise am Wochenende brauchen wir noch die Zustimmung der Eltern.