
entgegnen
(gehoben) Auf eine Äußerung oder Frage antworten, oft in Form eines Einwandes oder einer Gegenbehauptung; erwidern.
„Das sehe ich völlig anders“, entgegnete sie ihm mit fester Stimme.
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(gehoben) Auf eine Äußerung oder Frage antworten, oft in Form eines Einwandes oder einer Gegenbehauptung; erwidern.
„Das sehe ich völlig anders“, entgegnete sie ihm mit fester Stimme.

(gehoben) Einer Sache eine andere Sache als Reaktion oder Gegenmaßnahme gegenüberstellen.
Der scharfen Kritik der Opposition hatte der Minister keine überzeugenden Argumente zu entgegnen.
„Entgegnen“ ist ein untrennbares Verb, die Vorsilbe „entgegen-“ wird nicht abgetrennt. Sie trägt die Bedeutung von „gegen“ oder „als Antwort auf“.
Sie entgegnete ihm, dass sie anderer Meinung sei.
Dieses Verb erfordert immer einen Dativ für die Person oder die Sache, auf die man reagiert. Die Struktur lautet: „jemandem (Dativ) etwas entgegnen“.
Auf die Frage des Journalisten entgegnete der Politiker nur ein Lächeln.
„Entgegnen“ ist ein formelles Wort und wird hauptsächlich in der Schriftsprache, in Reden oder in formellen Diskussionen verwendet. Es klingt oft intellektueller oder distanzierter als „antworten“.
In seiner offiziellen Stellungnahme entgegnete das Unternehmen den Vorwürfen.
„Entgegnen“ wird oft verwendet, um eine direkte Rede einzuleiten, besonders wenn diese einen Widerspruch oder eine andere Perspektive ausdrückt. Das Verb kann dabei vor oder nach dem Zitat stehen.
„Das ist nicht wahr!“, entgegnete sie wütend.
Antworten bezeichnet allgemein eine Reaktion auf eine Frage oder Aussage. Entgegnen klingt gehobener und hebt meist hervor, dass die Antwort einen Einwand oder Widerspruch enthält. Ohne Gegenposition passt antworten besser; bei einer deutlichen Gegenbehauptung ist entgegnen treffender.

Auf Toms Behauptung entgegnete Lea bestimmt: „Das stimmt nicht.“
Auf Toms Behauptung antwortete Lea ruhig: „Das kann sein.“