
erwidern
Auf eine Frage, eine Aussage oder eine Handlung direkt antworten oder reagieren. Oft hat es einen formellen oder leicht scharfen Unterton.
„Das geht Sie nichts an“, erwiderte er kühl auf die neugierige Frage.
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Auf eine Frage, eine Aussage oder eine Handlung direkt antworten oder reagieren. Oft hat es einen formellen oder leicht scharfen Unterton.
„Das geht Sie nichts an“, erwiderte er kühl auf die neugierige Frage.

Ein Gefühl, eine Geste oder eine Handlung in gleicher Weise zurückgeben oder beantworten.
Er hoffte, dass sie seine Liebe eines Tages erwidern würde.
Das Verb hat die Vorsilbe „er-“ und ist untrennbar. Der Wortstamm „wider“ bedeutet „gegen“ oder „zurück“, was die Idee des „Zurückgebens“ einer Antwort oder eines Gefühls verstärkt.
Er erwiderte nichts auf die schwere Anschuldigung.
„Erwidern“ gehört zur Schriftsprache und wird oft in formellen oder literarischen Kontexten verwendet. Es klingt gewählter und distanzierter.
Auf die Frage des Journalisten erwiderte der Politiker nur mit einem Lächeln.
Wenn „erwidern“ eine direkte Antwort einleitet, steht es oft nach dem Zitat. Das Subjekt folgt dann direkt nach dem Verb.
„Das habe ich nicht gewusst“, erwiderte sie leise.
In der Bedeutung „zurückgeben“ wird „erwidern“ oft mit Gefühlen oder sozialen Gesten kombiniert. Typische Wendungen sind „Liebe erwidern“, „einen Gruß erwidern“ oder „einen Blick erwidern“.
Sie lächelte ihn an, aber er erwiderte ihren Blick nicht.
Beide Wörter können eine entsprechende Reaktion auf ein Gefühl oder eine Geste ausdrücken. „Erwidern“ hebt besonders das unmittelbare Zurückgeben in gleicher Weise hervor und kann etwas formeller oder schärfer wirken. „Beantworten“ passt allgemeiner für eine passende Gegenreaktion.

Sie erwiderte seine liebevolle Geste mit einer kurzen Umarmung.
Sie beantwortete seine liebevolle Geste mit einer kurzen Umarmung.