
entfachen
Ein Feuer zum Brennen bringen; etwas anzünden.
Mit trockenem Reisig und einem Feuerstein entfachte er ein wärmendes Lagerfeuer.
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Ein Feuer zum Brennen bringen; etwas anzünden.
Mit trockenem Reisig und einem Feuerstein entfachte er ein wärmendes Lagerfeuer.

(übertragen) Ein starkes Gefühl, einen Streit oder einen Konflikt auslösen oder verstärken.
Die provokante Aussage des Politikers entfachte eine hitzige Debatte im ganzen Land.
„Entfachen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ent-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden. Sie deutet oft den Beginn eines Prozesses an.
Er hat im Garten ein Feuer entfacht.
Das Verb „entfachen“ gehört zu einem formelleren, gehobenen Sprachstil. Man findet es häufig in der Schriftsprache, zum Beispiel in Nachrichten, Berichten oder Literatur.
Die Rede des Präsidenten entfachte landesweite Proteste.
In seiner übertragenen Bedeutung wird „entfachen“ sehr häufig verwendet. Typische Objekte sind abstrakte Nomen wie „eine Debatte“, „ein Streit“, „eine Diskussion“, „Leidenschaft“ oder „Begeisterung“.
Der neue Film hat eine große Begeisterung für das Thema entfacht.
Beide Wörter können den Beginn eines Streits oder starken Gefühls beschreiben. „Auslösen“ benennt neutral den Anlass und die Ursache, während „entfachen“ die heftige, sich ausbreitende Wirkung stärker hervorhebt. Für eine sachliche Ursache passt „auslösen“, für einen besonders heftigen Konflikt oder Gefühlsausbruch eher „entfachen“.

Die neue Regel entfachte im Verein einen heftigen Streit.
Die neue Regel löste im Verein einen Streit aus.