jemandem etwas ersparen
Dafür sorgen, dass jemand eine unangenehme Erfahrung, Mühe oder Situation nicht durchleben muss.
Ich möchte dir die schrecklichen Details des Unfalls ersparen.

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Dafür sorgen, dass jemand eine unangenehme Erfahrung, Mühe oder Situation nicht durchleben muss.
Ich möchte dir die schrecklichen Details des Unfalls ersparen.

Das Verb setzt sich aus der Vorsilbe „er-“ und „sparen“ zusammen. Die Vorsilbe „er-“ signalisiert hier, dass durch das Sparen ein bestimmtes Ergebnis erreicht wird – sei es Geld, das man besitzt, oder eine Mühe, die man vermeidet.
Durch gute Planung konnte sie sich viel Arbeit ersparen.
Dieses Verb erfordert immer eine Person im Dativ und eine Sache im Akkusativ. Die Struktur lautet: Jemand (Subjekt) erspart jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ).
Er ersparte seinen Eltern die schlechte Nachricht.
Wenn man jemand anderem etwas erspart, handelt es sich meist um etwas Unangenehmes. Typische Kombinationen sind: jemandem die Mühe, die Details, den Anblick oder eine Enttäuschung ersparen.
Er hat die Reparatur selbst gemacht und mir damit viel Mühe erspart.
Wenn das Verb reflexiv mit „sich“ verwendet wird, hilft das Objekt bei der Unterscheidung der Bedeutung. Bezieht sich „etwas“ auf Geld oder ein positives Ziel, bedeutet es „ansparen“. Bezieht es sich auf etwas Negatives wie Stress oder Ärger, bedeutet es „vermeiden“.
Sie hat sich das Geld für ein neues Auto erspart.
„sparen“ und „ersparen“ sehen ähnlich aus und können beide mit Geld oder mit dem Vermeiden von etwas zu tun haben. „sparen“ benutzt man allgemein, wenn man Geld zurücklegt oder weniger verbraucht. In „sich etwas sparen“ heißt es auch, dass man auf etwas Unnötiges verzichtet. „ersparen“ braucht meist ein Dativobjekt oder ein Reflexivpronomen: Man erspart jemandem etwas oder sich selbst etwas. Dabei geht es oft darum, eine Mühe, eine unangenehme Situation oder manchmal durch Sparen angesammeltes Geld zu vermeiden oder zu haben. Die Verwechslungsgefahr ist groß, weil die Formen ähnlich sind. Praktisch: „Ich spare Geld“ ist normal; „ich erspare dir den Weg“ heißt, du musst den Weg nicht machen.

Karim erspart seiner Mutter den langen Weg und holt die Medikamente selbst ab.
Ich spare gerade, weil ich mir im Sommer einen Laptop kaufen möchte.