
etablieren
Etwas (z.B. ein Unternehmen, eine Marke, eine Methode) gründen, aufbauen und zu einer festen, anerkannten Einrichtung machen.
Das Unternehmen will eine neue Produktlinie auf dem europäischen Markt etablieren.
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Etwas (z.B. ein Unternehmen, eine Marke, eine Methode) gründen, aufbauen und zu einer festen, anerkannten Einrichtung machen.
Das Unternehmen will eine neue Produktlinie auf dem europäischen Markt etablieren.

Sich in einer bestimmten Position, Rolle oder einem Bereich einen festen Platz und Anerkennung verschaffen.
Als neue Künstlerin konnte sie sich schnell in der Kunstszene etablieren.
„Etablieren“ ist ein Verb auf „-ieren“, das aus einer Fremdsprache stammt. Solche Verben sind immer regelmäßig und bilden das Partizip II ohne „ge-“, also „etabliert“.
Die Firma hat eine neue Software auf dem Markt etabliert.
Wenn man etwas gründet oder aufbaut, braucht „etablieren“ ein Akkusativobjekt. Man etabliert immer „etwas“.
Die Regierung will ein neues Frühwarnsystem etablieren.
Wenn eine Person oder eine Sache Anerkennung findet, wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich etablieren“. Das Reflexivpronomen „sich“ ist hier obligatorisch.
Der junge Autor hat sich schnell in der Literaturszene etabliert.
In der reflexiven Verwendung steht „sich etablieren“ oft mit Präpositionen, die den Bereich angeben, z.B. „in der Branche“, „auf dem Markt“ oder „als Experte“.
Sie hat sich als führende Expertin auf diesem Gebiet etabliert.
„Gründen“ bezeichnet vor allem den Moment, in dem ein Unternehmen neu entsteht. „Etablieren“ umfasst zusätzlich den weiteren Aufbau zu einem festen und anerkannten Unternehmen. Deshalb gründet man es zuerst und etabliert es anschließend über längere Zeit.

Innerhalb weniger Jahre etablierte Lena ihr Unternehmen als anerkannten Anbieter nachhaltiger Verpackungen.
Im Januar gründete Lena ein Unternehmen für nachhaltige Verpackungen.