färben
Die Farbe von etwas mithilfe eines Farbstoffs oder einer Farbe verändern.
Sie hat sich die Haare rot gefärbt.

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Die Farbe von etwas mithilfe eines Farbstoffs oder einer Farbe verändern.
Sie hat sich die Haare rot gefärbt.

Das Verb „färben“ gehört zur Wortfamilie von „die Farbe“. Es bedeutet wörtlich, einer Sache Farbe zu geben.
Zu Ostern färben wir immer die Eier.
Wenn eine Person aktiv etwas färbt, wird das Verb transitiv gebraucht: „jemand färbt etwas“. Wenn etwas von selbst seine Farbe ändert, wird es reflexiv verwendet: „etwas färbt sich“.
Ich färbe mein altes T-Shirt schwarz.
Wenn man etwas am eigenen Körper färbt, wird oft ein Dativpronomen hinzugefügt, um den Bezug zur Person zu verdeutlichen. Die häufigste Form ist „sich (Dat.) die Haare (Akk.) färben“.
Ich habe mir die Haare blond gefärbt.
Wenn sich etwas auf natürliche Weise färbt, sind die Subjekte oft Teile der Natur. Typische Beispiele sind „die Blätter“, „der Himmel“ oder „die Wolken“.
Die Blätter an den Bäumen haben sich schon gelb gefärbt.
Diese reflexive Bedeutung bezieht sich fast ausschließlich auf das Gesicht oder die Wangen einer Person, die aus Verlegenheit, Scham oder Freude rot werden.
Sein Gesicht färbte sich rot, als alle über seinen Witz lachten.
„färben“ und „tönen“ können beide bedeuten, dass Haare eine andere Farbe bekommen. „färben“ ist allgemeiner und oft stärker oder dauerhafter. „tönen“ benutzt man besonders bei Haaren, wenn die Farbe leichter ist und sich nach einiger Zeit wieder auswäscht. Die Wörter werden leicht verwechselt, weil beides beim Friseur oder zu Hause mit Haarfarbe zu tun hat. Wenn die neue Farbe dauerhaft sein soll, passt meist „färben“. Wenn sie nur vorübergehend ist, passt „tönen“ genauer.

Vor dem Urlaub hat sich Lena die Haare dunkel gefärbt.
Für die Feier lässt sich Max die Haare nur leicht tönen.