
färben
Die Farbe von etwas mithilfe eines Farbstoffs oder einer Farbe verändern.
Sie hat sich die Haare rot gefärbt.
färben – färbte – hat gefärbt
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Die Farbe von etwas mithilfe eines Farbstoffs oder einer Farbe verändern.
Sie hat sich die Haare rot gefärbt.

Auf natürliche Weise die Farbe ändern.
Im Herbst färben sich die Blätter der Bäume bunt.

Speziell vom Gesicht: rot werden, meist aus Verlegenheit, Scham oder Aufregung.
Ihre Wangen färbten sich, als er ihr ein Kompliment machte.
| ich | färbe |
|---|---|
| du | färbst |
| er/sie/es | färbt |
| wir | färben |
| ihr | färbt |
| sie | färben |
| ich | färbte |
|---|---|
| du | färbtest |
| er/sie/es | färbte |
| wir | färbten |
| ihr | färbtet |
| sie | färbten |
| ich | habe gefärbt |
|---|---|
| du | hast gefärbt |
| er/sie/es | hat gefärbt |
| wir | haben gefärbt |
| ihr | habt gefärbt |
| sie | haben gefärbt |
| du | färbe! färb! |
|---|---|
| ihr | färbt! |
| Sie | färben Sie! |
| ich | hatte gefärbt |
|---|---|
| du | hattest gefärbt |
| er/sie/es | hatte gefärbt |
| wir | hatten gefärbt |
| ihr | hattet gefärbt |
| sie | hatten gefärbt |
| ich | werde färben |
|---|---|
| du | wirst färben |
| er/sie/es | wird färben |
| wir | werden färben |
| ihr | werdet färben |
| sie | werden färben |
| ich | färbe |
|---|---|
| du | färbest |
| er/sie/es | färbe |
| wir | färben |
| ihr | färbet |
| sie | färben |
Für die indirekte Rede.
| ich | färbte |
|---|---|
| du | färbtest |
| er/sie/es | färbte |
| wir | färbten |
| ihr | färbtet |
| sie | färbten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | färben |
|---|---|
| mit zu | zu färben |
| Partizip I | färbend |
| Partizip II | gefärbt |
Das Verb „färben“ gehört zur Wortfamilie von „die Farbe“. Es bedeutet wörtlich, einer Sache Farbe zu geben.
Zu Ostern färben wir immer die Eier.
Wenn eine Person aktiv etwas färbt, wird das Verb transitiv gebraucht: „jemand färbt etwas“. Wenn etwas von selbst seine Farbe ändert, wird es reflexiv verwendet: „etwas färbt sich“.
Ich färbe mein altes T-Shirt schwarz.
Der Himmel färbte sich beim Sonnenuntergang rot.
Wenn man etwas am eigenen Körper färbt, wird oft ein Dativpronomen hinzugefügt, um den Bezug zur Person zu verdeutlichen. Die häufigste Form ist „sich (Dat.) die Haare (Akk.) färben“.
Ich habe mir die Haare blond gefärbt.
Wenn sich etwas auf natürliche Weise färbt, sind die Subjekte oft Teile der Natur. Typische Beispiele sind „die Blätter“, „der Himmel“ oder „die Wolken“.
Die Blätter an den Bäumen haben sich schon gelb gefärbt.
Diese reflexive Bedeutung bezieht sich fast ausschließlich auf das Gesicht oder die Wangen einer Person, die aus Verlegenheit, Scham oder Freude rot werden.
Sein Gesicht färbte sich rot, als alle über seinen Witz lachten.
Streichen bezeichnet das Bedecken einer Oberfläche mit Farbe, besonders bei einer Wand. Färben bedeutet allgemeiner, die Farbe eines Materials mit einem Farbstoff zu verändern. Für einen Anstrich passt deshalb streichen, für Stoff oder Haare meist färben.

Mia färbt den Stoff für die Vorhänge blau.
Mia streicht die Wand im Schlafzimmer blau.