die Forderung
Ein nachdrücklicher Wunsch oder Anspruch, den jemand stellt.
Die Hauptforderung der Streikenden ist eine Lohnerhöhung um fünf Prozent.

Forderung
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Ein nachdrücklicher Wunsch oder Anspruch, den jemand stellt.
Die Hauptforderung der Streikenden ist eine Lohnerhöhung um fünf Prozent.

„Die Forderung“ leitet sich direkt vom Verb „fordern“ (to demand) ab. Die Endung „-ung“ macht aus der Handlung des Forderns ein Nomen.
Die Mitarbeiter fordern mehr Lohn, und ihre Forderung ist berechtigt.
Im Zusammenhang mit Wünschen oder Ansprüchen wird eine Forderung oft „gestellt“ oder „erhoben“. Wenn jemand den Wunsch erfüllt, wird die Forderung „erfüllt“.
Die Gewerkschaft hat die Forderung nach kürzeren Arbeitszeiten gestellt.
Wenn man genau beschreibt, was gefordert wird, verwendet man meist die Präposition „nach“ gefolgt vom Dativ.
Die Forderung nach mehr Transparenz wurde immer lauter.
Im geschäftlichen oder rechtlichen Kontext bezieht sich „Forderung“ fast immer auf einen Anspruch auf Geld. Typische Verben hier sind „eine Forderung begleichen“ (bezahlen) oder „eine Forderung eintreiben“ (Geld aktiv einholen).
Die Rechnung ist überfällig, wir müssen die offene Forderung nun eintreiben.
„Schuld“ und „Forderung“ stehen im Geldbereich auf zwei verschiedenen Seiten. Eine Schuld ist Geld, das man jemandem zahlen muss; man sagt hier meistens „Schulden“. Eine Forderung ist der Anspruch, dass jemand einem Geld zahlen muss. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit offenen Zahlungen zu tun haben. Der einfache Unterschied ist: Wer zahlen muss, hat Schulden. Wer Geld bekommen darf, hat eine Forderung.

Die Firma schickt dem Kunden eine Forderung über 300 Euro.
Nach dem Umzug hatte Paul noch Schulden bei der Bank.