fangen
Ein sich bewegendes Objekt, oft mit den Händen, ergreifen und festhalten.
Der Torwart konnte den Ball sicher fangen.

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Ein sich bewegendes Objekt, oft mit den Händen, ergreifen und festhalten.
Der Torwart konnte den Ball sicher fangen.

„Fangen“ ist ein starkes, unregelmäßiges Verb. Achte auf den Vokalwechsel im Präsens (ich fange, aber du fängst, er fängt) und im Präteritum (fing).
Fängst du den Ball?
Das Verb „fangen“ ist die Basis für viele wichtige Verben mit Präfixen. Dazu gehören zum Beispiel „anfangen“ (beginnen), „empfangen“ (empfangen) oder „gefangen nehmen“ (gefangen nehmen).
Der Kurs fängt um 9 Uhr an.
In der Bedeutung „die Fassung wiedererlangen“ wird „fangen“ immer reflexiv gebraucht. Die Struktur lautet „sich fangen“.
Sie war so schockiert, dass sie sich kaum fangen konnte.
Der Ausdruck „Feuer fangen“ ist eine feste Wendung. Das Subjekt des Satzes ist immer die Sache, die zu brennen beginnt.
Wegen der Trockenheit hat der Wald schnell Feuer gefangen.
Um auszudrücken, dass man sich eine Krankheit zugezogen hat, verwendet man die umgangssprachliche Struktur „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) fangen“.
Ich habe mir bei dem Wetter wohl eine Grippe gefangen.
„kriegen“ und „fangen“ können sich in einigen Situationen überschneiden. Umgangssprachlich kann „kriegen“ bedeuten, dass man etwas oder jemanden fängt oder erwischt. „fangen“ ist dafür genauer, besonders wenn man einen Ball, ein Tier oder eine Person wirklich mit den Händen oder durch eine Aktion festhält. Bei Krankheiten gibt es auch eine Nähe: Man kann eine Erkältung kriegen oder sich eine Erkältung fangen. Außerdem ähneln sich „sich kriegen“ und „sich fangen“, wenn jemand wieder ruhig wird. Verwechseln kann man die Wörter, weil „kriegen“ sehr viele Bedeutungen hat. Wenn es um echtes Festhalten geht, passt „fangen“ meist besser; „kriegen“ klingt allgemeiner und umgangssprachlicher.

Im Park fängt Tom den Ball mit beiden Händen.
Der Hund ist weggelaufen, aber nach zehn Minuten haben wir ihn wieder gekriegt.