
fangen
Ein sich bewegendes Objekt, oft mit den Händen, ergreifen und festhalten.
Der Torwart konnte den Ball sicher fangen.
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Ein sich bewegendes Objekt, oft mit den Händen, ergreifen und festhalten.
Der Torwart konnte den Ball sicher fangen.

Ein Lebewesen (Tier oder Mensch) ergreifen und festsetzen, sodass es nicht mehr entkommen kann.
Die Katze hat eine Maus gefangen.

Nach einem Schreck, einer Aufregung oder einem emotionalen Ausbruch die Fassung und Selbstkontrolle wiedererlangen.
Nach der überraschenden Nachricht musste er sich erst einmal wieder fangen.

Beginnen zu brennen.
Das trockene Laub fing sofort Feuer.

Umgangssprachlich für sich mit einer Krankheit anstecken.
Bei dem Regenwetter habe ich mir eine Erkältung gefangen.
„Fangen“ ist ein starkes, unregelmäßiges Verb. Achte auf den Vokalwechsel im Präsens (ich fange, aber du fängst, er fängt) und im Präteritum (fing).
Fängst du den Ball?
Das Verb „fangen“ ist die Basis für viele wichtige Verben mit Präfixen. Dazu gehören zum Beispiel „anfangen“ (beginnen), „empfangen“ (empfangen) oder „gefangen nehmen“ (gefangen nehmen).
Der Kurs fängt um 9 Uhr an.
In der Bedeutung „die Fassung wiedererlangen“ wird „fangen“ immer reflexiv gebraucht. Die Struktur lautet „sich fangen“.
Sie war so schockiert, dass sie sich kaum fangen konnte.
Der Ausdruck „Feuer fangen“ ist eine feste Wendung. Das Subjekt des Satzes ist immer die Sache, die zu brennen beginnt.
Wegen der Trockenheit hat der Wald schnell Feuer gefangen.
Um auszudrücken, dass man sich eine Krankheit zugezogen hat, verwendet man die umgangssprachliche Struktur „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) fangen“.
Ich habe mir bei dem Wetter wohl eine Grippe gefangen.
„Kriegen“ und „fangen“ können bedeuten, dass man eine fliehende Person oder ein Tier ergreift. „Fangen“ ist die neutrale Bezeichnung, während „kriegen“ umgangssprachlich und oft etwas kräftiger oder entschlossener klingt. In sachlichen Situationen passt meist „fangen“, im lockeren Gespräch auch „kriegen“.

Die Helferin fängt den entlaufenen Hund vorsichtig mit einer Leine ein.
Der Junge rennt dem entlaufenen Hund hinterher und ruft: „Ich kriege ihn gleich!“