
fremdgehen
In einer festen Partnerschaft oder Ehe eine sexuelle oder romantische Beziehung zu einer anderen Person haben; untreu sein.
Sie hat herausgefunden, dass ihr Mann seit Monaten fremdgeht.
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In einer festen Partnerschaft oder Ehe eine sexuelle oder romantische Beziehung zu einer anderen Person haben; untreu sein.
Sie hat herausgefunden, dass ihr Mann seit Monaten fremdgeht.
„Fremdgehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „fremd“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er geht seiner Freundin oft fremd.
Das Verb besteht aus dem Adjektiv „fremd“ und dem Verb „gehen“. Die wörtliche Bedeutung ist also, zu einer „fremden“ Person zu „gehen“, also außerhalb der eigenen Partnerschaft.
Der Gedanke, fremdzugehen, kam ihr nie in den Sinn.
Da das Grundverb „gehen“ eine Bewegung ausdrückt, wird das Perfekt von „fremdgehen“ immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Es heißt also „er ist fremdgegangen“.
Sie hat ihn verlassen, weil er fremdgegangen ist.
Die Person, mit der man untreu ist, wird mit der Präposition „mit“ und dem Dativ eingeleitet. Das Verb kann aber auch ohne diese Angabe verwendet werden.
Er ist mit seiner Arbeitskollegin fremdgegangen.
Betrug und fremdgehen können beide das Hintergehen des Partners oder der Partnerin meinen. Fremdgehen benennt unmittelbar die sexuelle oder romantische Beziehung mit einer anderen Person. Betrug betont dagegen den täuschenden Charakter und kann deshalb auch anderes partnerschaftliches Hintergehen umfassen.

Für Anna war es besonders verletzend, dass ihr Partner während der Ehe mit einer anderen Frau fremdging.
Für Anna war es Betrug, dass ihr Partner die heimliche Beziehung monatelang vor ihr verborgen hatte.