kaputt
Nicht mehr funktionierend, zerbrochen oder beschädigt. Bezieht sich meist auf Gegenstände oder Geräte.
Mein Handy ist heruntergefallen und jetzt ist das Display kaputt.

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Nicht mehr funktionierend, zerbrochen oder beschädigt. Bezieht sich meist auf Gegenstände oder Geräte.
Mein Handy ist heruntergefallen und jetzt ist das Display kaputt.

Das Adjektiv „kaputt“ wird sehr häufig als Teil des Prädikats mit Verben wie „sein“ oder „gehen“ verwendet. Die attributive Verwendung vor einem Nomen („das kaputte Fahrrad“) ist zwar möglich, aber seltener.
Das Glas ist kaputt.
Zwei sehr häufige Verben, die mit „kaputt“ gebildet werden, sind „kaputtgehen“ (etwas geht von selbst kaputt) und „kaputtmachen“ (jemand macht etwas absichtlich oder unabsichtlich kaputt).
Die alte Waschmaschine ist einfach kaputtgegangen.
Der Kontext verrät die genaue Bedeutung: Bezieht sich „kaputt“ auf einen Gegenstand, ist er zerbrochen. Bezieht es sich auf eine Person, ist sie erschöpft. Bezieht es sich auf etwas Abstraktes wie eine Beziehung, ist sie gescheitert.
Der Fernseher ist kaputt.
Wenn „kaputt“ eine Person beschreibt, die sehr müde oder erschöpft ist, wird es umgangssprachlich verwendet. In formelleren Kontexten würde man eher „erschöpft“ oder „ermüdet“ sagen.
Nach der Arbeit bin ich oft völlig kaputt.
„außer“ und „kaputt“ sind nur in einem bestimmten Zusammenhang ähnlich: in der Wendung „außer Betrieb“. Wenn ein Automat oder ein Aufzug außer Betrieb ist, funktioniert er gerade nicht oder wird nicht benutzt. „kaputt“ sagt allgemeiner, dass etwas beschädigt ist oder nicht mehr funktioniert. „außer Betrieb“ klingt oft sachlicher und steht häufig auf Schildern bei Geräten oder Anlagen. „kaputt“ ist im Alltag natürlicher, wenn man einfach über einen Gegenstand spricht.

Mein Handy ist kaputt und lässt sich nicht mehr einschalten.
Der Fahrstuhl ist heute außer Betrieb, deshalb nehmen wir die Treppe.