entstehen
Anfangen zu existieren; sich bilden, entwickeln oder als Folge von etwas hervorgehen.
Durch den starken Regen ist ein großer Schaden am Haus entstanden.

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Anfangen zu existieren; sich bilden, entwickeln oder als Folge von etwas hervorgehen.
Durch den starken Regen ist ein großer Schaden am Haus entstanden.

„Entstehen“ ist ein untrennbares Verb aus „ent-“ und „stehen“. Es beschreibt, wie etwas Neues „hervorsteht“ oder ins Dasein tritt, oft als Ergebnis eines Prozesses.
Aus einer kleinen Idee ist ein großes Projekt entstanden.
Das Perfekt von „entstehen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Veränderung des Zustands beschreibt (von Nicht-Existenz zu Existenz).
Wann ist dieses Gebäude entstanden?
Um die Ursache oder den Ursprung von etwas zu nennen, wird „entstehen“ oft mit den Präpositionen „durch“ (nennt die Ursache) oder „aus“ (nennt das Material/die Quelle) kombiniert.
Durch die Hitzewelle sind viele Waldbrände entstanden.
„werden“ und „entstehen“ können beide beschreiben, dass etwas Neues passiert oder sich entwickelt. „werden“ benutzt man, wenn jemand oder etwas einen neuen Zustand oder eine neue Eigenschaft bekommt: Es wird dunkel, jemand wird krank, ein Plan wird wichtig. „entstehen“ benutzt man, wenn etwas anfängt zu existieren oder sich bildet, oft als Ergebnis von etwas anderem. So können ein Problem, ein Schaden oder eine Idee entstehen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Entwicklung ausdrücken. Praktisch gesagt: „werden“ passt zu einem neuen Zustand, „entstehen“ zu etwas, das neu da ist.

Nach der Besprechung entsteht eine neue Idee für das Projekt.
Zum Abend hin ist es im Garten kühl geworden.