genügen
In ausreichender Menge oder Anzahl vorhanden sein; ausreichen.
Für das Rezept genügt ein halber Liter Milch.

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In ausreichender Menge oder Anzahl vorhanden sein; ausreichen.
Für das Rezept genügt ein halber Liter Milch.

Das Verb „genügen“ ist direkt mit dem Adverb „genug“ verwandt. Beide drücken die Idee von „ausreichend“ oder „hinreichend“ aus. Wenn etwas genügt, hat man genug davon.
Ich habe genug Geld dabei, das sollte für den Einkauf genügen.
Wenn eine Person angegeben wird, für die etwas ausreicht, steht diese Person im Dativ. Das Subjekt des Satzes ist die Sache, die genügt.
Deine Erklärung genügt mir nicht.
„Genügen“ wird sehr häufig in der unpersönlichen Form „es genügt“ verwendet, oft gefolgt von einem Nebensatz mit „wenn“ oder einer Infinitivkonstruktion mit „zu“.
Es genügt, wenn Sie das Formular bis morgen abgeben.
In der Bedeutung „Anforderungen erfüllen“ steht die Anforderung, der genügt wird, ebenfalls im Dativ. Typische Wendungen sind „den Ansprüchen genügen“ oder „den Kriterien genügen“.
Sein Zeugnis genügte den Anforderungen der Universität.
Die reflexive Form „sich genügen“ oder „sich selbst genügen“ bedeutet, dass jemand mit sich allein zufrieden ist und keine Gesellschaft oder Hilfe von außen braucht. Das Reflexivpronomen steht hier im Dativ.
Er war ein Künstler, der sich und seiner Arbeit vollkommen genügte.
„reichen“ und „genügen“ können beide bedeuten, dass etwas genug ist. In vielen Alltagssätzen kann man beide ähnlich verwenden. „reichen“ klingt oft etwas normaler und alltäglicher, besonders bei Mengen, Zeit oder Geld. „genügen“ klingt etwas formeller und passt auch gut, wenn etwas bestimmte Anforderungen erfüllt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „genug sein“ ausdrücken. Wichtig ist: „reichen“ ist im Alltag sehr häufig, „genügen“ klingt oft genauer oder offizieller.

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Für die Prüfung reichen mir zwei Stunden zum Wiederholen.