
gestatten
Jemandem eine Erlaubnis für etwas geben; etwas zulassen oder ermöglichen. Es ist eine formelle und höfliche Art, „erlauben“ zu sagen.
Gestatten Sie mir bitte, Ihnen eine persönliche Frage zu stellen.
Loading your saved state.

Jemandem eine Erlaubnis für etwas geben; etwas zulassen oder ermöglichen. Es ist eine formelle und höfliche Art, „erlauben“ zu sagen.
Gestatten Sie mir bitte, Ihnen eine persönliche Frage zu stellen.

Eine sehr formelle und etwas altmodische Floskel, um sich selbst vorzustellen.
Gestatten, mein Name ist Schmidt, ich bin der neue Abteilungsleiter.

Sich selbst etwas erlauben, oft eine kleine Freude, einen Scherz oder eine Handlung, die man normalerweise nicht tun würde.
Er konnte sich den kleinen Scherz nicht gestatten, da die Situation zu ernst war.
„Gestatten“ ist eine sehr formelle und höfliche Variante von „erlauben“. Man verwendet es vor allem in der Schriftsprache, in offiziellen Situationen oder wenn man besonders respektvoll sein möchte.
Gestatten Sie die Bemerkung, dass Ihr Vortrag ausgezeichnet war.
Das Verb „gestatten“ wird typischerweise mit einer Person im Dativ und einer Sache im Akkusativ konstruiert. Die Struktur lautet: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) gestatten.
Der Chef gestattete dem Mitarbeiter einen freien Tag.
Wenn die erlaubte Handlung ein Verb ist, wird die Konstruktion „jemandem gestatten, etwas zu tun“ verwendet. Der Infinitivsatz mit „zu“ folgt nach einem Komma.
Die Eltern gestatteten ihrer Tochter, am Wochenende länger aufzubleiben.
Die Floskel „Gestatten, [Name]“ ist eine verkürzte Form von „Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle?“. Sie wird als höfliche, aber etwas altmodische Art der Selbstvorstellung verwendet.
Er reichte ihr die Hand und sagte: „Gestatten, mein Name ist Bond.“
In der reflexiven Form „sich etwas gestatten“ steht das Reflexivpronomen immer im Dativ. Die Struktur lautet: sich (Dativ) etwas (Akkusativ) gestatten.
Nach der harten Arbeitswoche gestatte ich mir ein entspannendes Bad.
Erlauben und gestatten können beide ausdrücken, dass jemand etwas tun darf. Erlauben ist im Alltag deutlich üblicher und neutral, während gestatten förmlicher und oft distanzierter klingt. Verwende erlauben im normalen Gespräch und gestatten in offiziellen oder besonders höflichen Formulierungen.

Der Museumsleiter gestattet den Gästen, im Lesesaal Notizen zu machen.
Meine Nachbarin erlaubt mir, ihr Fahrrad kurz zu benutzen.