zulassen
Etwas erlauben, gestatten oder genehmigen. Es bedeutet, dass man kein Hindernis in den Weg legt oder eine offizielle Erlaubnis erteilt.
Die Hausordnung lässt keine Haustiere zu.

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Etwas erlauben, gestatten oder genehmigen. Es bedeutet, dass man kein Hindernis in den Weg legt oder eine offizielle Erlaubnis erteilt.
Die Hausordnung lässt keine Haustiere zu.

„Zulassen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt im Nebensatz aber mit dem Verb verbunden. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Er lässt keine Kritik zu.
Die Vorsilbe „zu“ hat hier zwei gegensätzliche Funktionen. In den meisten Bedeutungen heißt es „erlauben“ oder „ermöglichen“. In der umgangssprachlichen Bedeutung „geschlossen halten“ bedeutet „zu“ das Gegenteil, nämlich „geschlossen“.
Wir können nicht zulassen, dass das passiert.
In dieser Bedeutung wird „zulassen“ fast immer in einem offiziellen oder technischen Kontext verwendet. Es geht um eine formelle Genehmigung nach einer Prüfung.
Er wurde zum Medizinstudium zugelassen.
Wenn es um Gefühle geht, beschreibt „zulassen“ die Entscheidung, eine emotionale Barriere abzubauen. Typische Objekte sind abstrakte Nomen wie „Nähe“, „Gefühle“ oder „Trauer“.
Sie muss lernen, ihre Gefühle zuzulassen.
Die Bedeutung „geschlossen halten“ wird fast nur in der gesprochenen Sprache und in direkten Aufforderungen verwendet. Das Verb „lassen“ steht dabei oft im Imperativ.
Kannst du bitte das Fenster zulassen?
„lassen“ und „zulassen“ können beide bedeuten, dass etwas erlaubt ist oder nicht verhindert wird. „lassen“ ist im Alltag sehr natürlich, besonders wenn eine Person einer anderen etwas erlaubt. „zulassen“ klingt oft etwas formeller oder allgemeiner. Es passt gut bei Regeln, Entscheidungen oder Situationen, in denen man etwas möglich macht oder nicht verhindert. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Erlaubnis zu tun haben. Merke: „Ich lasse dich gehen“ klingt persönlich und direkt; „die Regel lässt etwas zu“ oder „jemand lässt etwas zu“ klingt eher wie eine bewusste Erlaubnis oder Duldung.

Herr Schmidt lässt im Park keine laute Musik zu.
Sie lässt ihren Sohn nach den Hausaufgaben noch eine Stunde spielen.