erlauben
Jemandem die Genehmigung oder Zustimmung geben, etwas zu tun; etwas gestatten.
Meine Eltern erlauben mir, am Wochenende länger aufzubleiben.

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Jemandem die Genehmigung oder Zustimmung geben, etwas zu tun; etwas gestatten.
Meine Eltern erlauben mir, am Wochenende länger aufzubleiben.

„Erlauben“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „er-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er erlaubt seinem Sohn, mit Freunden ins Kino zu gehen.
Zur Wortfamilie gehören „die Erlaubnis“ (die Genehmigung) und „der Urlaub“. „Urlaub“ bedeutete ursprünglich die Erlaubnis, sich von der Arbeit oder vom Dienst zu entfernen.
Ohne die Erlaubnis der Eltern darfst du nicht mitfahren.
Wenn man jemandem etwas gestattet, steht die Person, die die Erlaubnis bekommt, immer im Dativ. Die Konstruktion ist entweder „jemandem etwas erlauben“ oder „jemandem erlauben, etwas zu tun“.
Ich erlaube dir die Nutzung meines Computers.
In der Bedeutung „sich etwas leisten“ ist das Verb reflexiv. Die Person steht im Subjekt und das Reflexivpronomen im Dativ: „Ich erlaube mir einen teuren Urlaub.“
Diesen Luxus kann ich mir leider nicht erlauben.
Der Ausdruck „Was erlauben Sie sich?“ ist eine feste Wendung, um Empörung über unverschämtes Verhalten auszudrücken. Das Verb wird hier reflexiv gebraucht.
Einfach vorzudrängeln! Was erlauben Sie sich eigentlich?
„lassen“ und „erlauben“ können beide bedeuten, dass jemand etwas tun darf. „lassen“ klingt oft alltäglicher und wird besonders in einfachen Situationen mit Personen benutzt. „erlauben“ klingt etwas genauer oder offizieller, zum Beispiel bei Regeln, Eltern, Lehrern oder Behörden. In vielen Sätzen kann man beide verwenden, aber „erlauben“ betont stärker die Genehmigung.

Die Lehrerin erlaubt den Schülern, im Unterricht ein Wörterbuch zu benutzen.
Meine Eltern lassen mich heute Abend länger draußen bleiben.