anbauen
Pflanzen, insbesondere Nutzpflanzen wie Gemüse oder Getreide, auf einem Feld oder im Garten anpflanzen und pflegen.
Dieses Jahr wollen wir im Garten Tomaten und Gurken anbauen.

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Pflanzen, insbesondere Nutzpflanzen wie Gemüse oder Getreide, auf einem Feld oder im Garten anpflanzen und pflegen.
Dieses Jahr wollen wir im Garten Tomaten und Gurken anbauen.

„Anbauen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Mein Nachbar baut sein eigenes Gemüse an.
Die Bedeutung von „anbauen“ erkennen Sie am Objekt. Handelt es sich um Pflanzen (Gemüse, Kräuter), geht es um Landwirtschaft. Handelt es sich um Gebäudeteile (Garage, Balkon), geht es ums Bauen.
Wir bauen dieses Jahr Kartoffeln an.
Im landwirtschaftlichen Kontext wird „anbauen“ oft mit Nutzpflanzen verwendet. Typische Kombinationen sind: Gemüse anbauen, Getreide anbauen, Kräuter anbauen oder Wein anbauen.
In dieser Region wird seit Jahrhunderten Wein angebaut.
Im baulichen Kontext wird „anbauen“ mit Gebäudeteilen kombiniert. Häufig sagt man: eine Garage anbauen, einen Wintergarten anbauen oder einen Erker anbauen.
Sie haben an ihr Haus einen Wintergarten angebaut.
„erweitern“ und „anbauen“ können beide bedeuten, dass ein Gebäude größer wird. „erweitern“ ist allgemeiner: Man kann ein Haus, einen Raum oder auch ein Angebot erweitern. „anbauen“ passt besonders, wenn ein neuer Gebäudeteil direkt an ein bestehendes Haus gebaut wird. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide bei Häusern möglich sind. Praktisch gilt: Wenn es um den zusätzlichen Teil am Gebäude geht, klingt „anbauen“ sehr natürlich. Wenn man allgemein sagt, dass etwas größer wird, passt „erweitern“ besser.

Meine Eltern haben an ihr Haus ein kleines Zimmer angebaut.
Die Schule erweitert im Sommer ihre Bibliothek.