
heimisch
In einem bestimmten geografischen Gebiet ursprünglich vorkommend; indigen (bezogen auf Pflanzen und Tiere).
Der Feuersalamander ist in den feuchten Wäldern Mitteleuropas heimisch.
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In einem bestimmten geografischen Gebiet ursprünglich vorkommend; indigen (bezogen auf Pflanzen und Tiere).
Der Feuersalamander ist in den feuchten Wäldern Mitteleuropas heimisch.

Sich an einem Ort wohl, vertraut und zugehörig fühlen.
Obwohl sie erst seit einem Monat hier wohnt, fühlt sie sich schon richtig heimisch.
Das Adjektiv „heimisch“ leitet sich von „das Heim“ (Zuhause) und „die Heimat“ ab. Es beschreibt immer eine Verbindung zu einem Herkunfts- oder Wohlfühlort.
Nach vielen Jahren im Ausland kehrte er in seine Heimat zurück.
Die Bedeutung erkennen Sie leicht am Subjekt: Geht es um Pflanzen oder Tiere, ist die geografische Herkunft gemeint. Geht es um eine Person, ist das Gefühl des Zuhause-Seins gemeint.
Diese Apfelsorte ist hier nicht heimisch.
Um den Herkunftsort von Pflanzen oder Tieren zu nennen, wird die Präposition „in“ mit Dativ verwendet. Die Struktur lautet: Etwas ist „in“ einer Region heimisch.
Der Biber ist wieder in vielen deutschen Flüssen heimisch.
Um das Gefühl des Zuhause-Seins auszudrücken, wird „heimisch“ fast immer mit dem reflexiven Verb „sich fühlen“ kombiniert. Eine andere häufige Wendung ist „heimisch werden“.
Ich fühle mich in dieser Stadt noch nicht richtig heimisch.
Wohl und heimisch können beide ein angenehmes Gefühl an einem Ort ausdrücken. Wohl bezeichnet vor allem, dass man sich dort gut fühlt; heimisch betont zusätzlich Vertrautheit und Zugehörigkeit. Für bloßes Wohlbefinden passt wohl, bei einem vertrauten Ort oder einem Gefühl des Dazugehörens eher heimisch.

In der neuen Wohnung fühle ich mich nach einigen Monaten schon heimisch.
In der neuen Wohnung fühle ich mich schon sehr wohl.